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BG 74-Frauen: Tochter vom Chef nicht mehr im Kader

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Von: Helmut Anschütz

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Nette Saison-Einstimmung: die Göttinger BG 74-Basketballerinnen beim Team-Essen.
Nette Saison-Einstimmung: die Göttinger BG 74-Basketballerinnen beim Team-Essen. © BG 74 Göttingen/nh

Wie bei den BG-Männern hat sich auch bei den Frauen zuletzt einiges getan. Nach dem Abstieg tritt das Team mit dem Trainergespann Ruzica Dzankic und Jonas Fischer in der 2. Liga Nord an. Saisonstart ist am 25. September gegen die TG Neuss.

Göttingen – Fast abgeschlossen ist inzwischen die Personalplanung. Auffällig: US-Spielerinnen sind nicht mehr dabei, dafür mit Tetiana Tkachenko eine Ukrainerin und mit Kinga Dzierbicka eine Polin. Mit der schon fünf Jahre für die BG 74 spielenden Griechin Viki Karambatsa und der ebenfalls neuen Libanesin Mariam Jomaa sind zwei weitere ausländische Spielerinnen dabei. Jomaa kam zum Studium nach Göttingen.

Zum Kader zählen derzeit weiterhin die Oevermann-Schwestern Meike und Annika, Thalia Kretzschmar, Lena Wenke, Lara Liekfeld sowie drei junge Spielerinnen von der BG 74/ASC Göttingen.

Zumindest vorerst nicht mehr im Kader ist Jenny Crowder, die Tochter von Veilchen Ladies-Geschäftsführer Richard Crowder. Derzeit ist sie mit ihrem 3x3-Basketball-Team unterwegs, spielt aktuell in Kanada bei der Women’s Series. Zudem ist sie mit ihrer Doktorarbeit beschäftigt und als wissenschaftliche Mitarbeiterin am juristischen Seminar. „Sie ist nicht im Kader“, sagt ihr Vater Richard Crowder, der nach dem Ausstieg von Co-Geschäftsführer Roland Emme-Weiß allein das Sagen hat, sich aber dringend Unterstützung erhofft.

Abstriche gilt es auch beim Saisonetat zu machen. Zwar sind Sartorius und Namensgeber „medical instinct“ weiter dabei, doch das Budget aus der Bundesliga (rund 250 000 Euro) sinkt jetzt deutlich. Genaue Zahlen verrät Crowder nicht.

Mit einem Essen im „Fellini“ stimmte sich das veränderte Team auf die jetzt bevorstehenden Testspiele ein. Los geht’s am letzten August-Wochenende in Heidelberg gegen den Gastgeber und ein Luxemburg-Team. Dann folgen Spiele in Halle, in der renovierten FKG-Halle (Fußboden, Beleuchtung, Heizung) bei einem Turnier gegen die Zweitligisten Braunschweig, Bamberg und Heidelberg (10./11.9.) sowie bei Regionalligist BBC Osnabrück.  (haz/gsd-nh)

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