Basketball-Bundesliga Frauen

BG 74 gegen Freiburg: Duell um den besseren Playoff-Platz

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Attacke von links und rechts: Wasserburgs Tina Jakovina (links) und Laura Hebecker versuchen, Göttingens Ivana Blazevic (am Ball) zu stoppen.

Und schon wieder ein Heimspiel für die flippo Baskets BG 74 Göttingen! Nach der eindeutigen Heimniederlage gegen Wasserburg am vergangenen Sonntag ist am kommenden Sonntag (16 Uhr, FKG-Halle) der SC Freiburg zu Gast.

Eine Partie, die im Playoff-Kampf wichtig ist: „Wenn wir mit vier Punkten Vorsprung gewinnen, überholen wir Freiburg und haben den direkten Vergleich gewonnen“, sagt Baskets-Geschäftsführer Richard Crow-der, worauf es in diesem Spiel ankommt.

Das Hinspiel bei den „Eisvögeln“ hatten die Göttingerinnen mit 66:69 verloren. So ergibt sich fürs Rückspiel eine durchaus hoffnungsvolle Ausgangslage für die Mannschaft von Trainer Goran Lojo. Eine Differenz von nur drei Punkten aufzuholen, ist im Basketball keine sonderliche Herausforderung.

Doch Crowder verweist auch auf diese „komische Saison“: Ein Sieg beim Tabellenführer steht eine Niederlage beim Schlusslicht gegenüber. Erklärungen dafür sind schwierig.

Gleichwohl scheint das Thema Abstieg bei den Baskets so gut wie abgehakt. Vor Schlusslicht Saarlouis haben die BG 74-Frauen fünf Siege Vorsprung, den die Saarländerinnen wohl kaum noch egalisieren können. „Wir sind zu 95 Prozent gesichert“, sagt denn auch Crowder. So gilt denn alle Konzentration dem Kampf um den bestmöglichen Playoff-Platz. Dabei könnte eben nicht nur ein Heimsieg gegen die von der Ex-Göttingerin Hanna Ballhaus gecoachten Freiburgerinnen helfen, sondern auch weitere Erfolge gegen Mannschaften, die noch hinter den Baskets platziert sind: Heidelberg und Marburg (noch ein Nachholspiel) in eigener Halle sowie Halle, wo es in einer Woche hingeht, auswärts.

Wie man Freiburg begegnen muss, zeigt sich schon allein daran, dass der USC vor zwei Wochen In Wasserburg 70:60 gewonnen hat. Dazu beigetragen haben die deutschen Auswahlspielerinnen Sara Kranzhöfer (14 Punkte im Schnitt) und Luna Rodefeld (11,2). Erfolgreichste Werferinnen sind aber die US-Girls Samantha Fuehring (19,6), Centerin Alexa Hart (14,4) und Cassandra Breen (12,2).

BG 74-Coach Lojo legte in dieser Woche wert auf die Defensivarbeit. Nachdem sein Team in mehreren vorherigen Partien nur um die 50 Punkte kassierte, waren es gegen Wasserburg 81. Zu viele, um selbst zu gewinnen. Gerade Megan Mullings (zurück nach Verletzung) ist dabei ein wichtiger Faktor für die Verteidigung.  haz/gsd-nh

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