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BG 74 Göttingen erwartet Rotenburg: Neustart nach vier Wochen Pause

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Kraftvoller Drive zum Korb: Göttingens Annika Oevermann (rechts) spielte wie ihre Schwester Meike eine gute Hinrunde in der 2. Liga Nord.
Kraftvoller Drive zum Korb: Göttingens Annika Oevermann (rechts) spielte wie ihre Schwester Meike eine gute Hinrunde in der 2. Liga Nord. © Hubert Jelinek/gsd

„Alles okay, keine Ausfälle!“ Richard Crowder ist vor dem Start ins neue Basketball-Jahr der Göttinger Zweitliga-Basketballerinnen sehr zuversichtlich.

Göttingen – Am Sonntag (16 Uhr) haben die medical instinct Veilchen BG 74 Göttingen die BG 89 Avides Hurricanes aus Rotenburg/Wümme in der FKG-Halle zu Gast .

Für die Veilchen Ladies ist es das erste Spiel in der 2. Liga Nord seit dem 10. Dezember 2022. Vier Wochen Pause –das gab es für die BG 74 in den Bundesliga-Zeiten nie, da wurde wie bei den Männern konsequent durchgespielt über Weihnachten und den Jahreswechsel.

An die letzte Partie erinnert man sich bei den Veilchen Ladies aber nur ungern. Denn bei den Hurricanes wurden sie geradezu weggefegt, auch wenn das Ergebnis von 43:54 vielleicht etwas anderes aussagt. „Wir haben null von 21 Dreiern getroffen“, blickt Veilchen Ladies-Geschäftsführer Richard Crowder eher missmutig zurück. „Und auch unsere Zweier-Quote war schlecht wie die Wurf-Quote überhaupt.“

Außerdem: Nur 43 erzielte Punkte – das ist selbst für Zweitliga-Verhältnisse fast indiskutabel. Unterboten wurde diese schwache Punktzahl der Göttingerinnen aber sogar noch im vorherigen Heimspiel gegen Chemnitz mit 42 Zählern. So datiert denn der letzte Sieg der BG 74 vom 19. November beim 61:56 gegen den Herner TC II. Da wäre eigentlich mal wieder ein Sieg fällig.

Der Partie gegen Rotenburg kommt insofern schon eine wichtige Bedeutung zu, da sich abzeichnen könnte, wohin die weitere „Reise“ in der Liga geht. Die Veilchen Ladies sind als Fünfte derzeit punktgleich (beide sieben Siege und vier Niederlagen) mit den Rotenburgerinnen auf Rang vier. Nur mit einem Heimsieg kann das Team des Trainer-Duos Ruzica Dzankic und Jonas Fischer im Verfolgerfeld von Spitzenreiter VfL AstroLadies Bochum (neun Siege, zwei Niederlagen) bleiben. Ansonsten droht das graue Mittelfeld der Tabelle.

Nach der Pleite in Rotenburg war bei den Göttingerinnen zwei Wochen Trainingspause. Ab dem 27. Dezember ging es wieder los mit der Vorbereitung auf die nun beginnende Rückrunde. Die Ukrainerin Tetiana Tkatchenko kehrte wohlbehalten von einer Stippvisite in ihrer Heimat zurück.

Rotenburg kommt mit Routiniers wie Hannah Pakulat und Andreaa Baden, die die Glanzzeiten des Klubs (einstiger Erstligist) schon miterlebt haben. Leonie Rosemeyer kennt man noch aus ihrer Wolfenbütteler Zeit. „Wir wollen endlich wieder einen Sieg einfahren“, sind sich die beiden BG 74-Coaches einig.  (haz/gsd-nh)

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