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BG 74 Göttingen: Nur Außenseiter-Chance gegen TKH

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Harter Bodenkampf: Hannovers Aliaksandra Tarasava und Göttingens Viki Karambatsa klammern im Hinspiel kurz vor Weihnachten den Ball fest.
Harter Bodenkampf: Hannovers Aliaksandra Tarasava und Göttingens Viki Karambatsa klammern im Hinspiel kurz vor Weihnachten den Ball fest. © Florian Petrow/gsd

Nach der kurzen Weihnachtspause und dem vorherigen Sieg bei den Lions in Halle haben die medical instinct Veilchen BG 74 Göttingen am Mittwoch (19 Uhr) in der FKG-Halle im letzten Spiel des Jahres 2021 nochmal Heimrecht gegen die TK Hannover Luchse.

Göttingen – Es ist sozusagen das „Rückspiel“, denn erst am 18. Dezember standen sich beide Mannschaften in der Landeshauptstadt gegenüber. Die Veilchen Ladies unterlagen damals mit 58:80, musste die Überlegenheit des Teams von Trainerin Sydney Parsons anerkennen. Sie war vor der Saison zusammen mit Anne Zipser, Hannah Eckerle und Spielmacherin Kelly Moten von Rekordmeister TSV Wasserburg an die Leine gewechselt. Moten war gegen die BG 74 mit 19 Punkten auch die Topscorerin der Hannoveranerinnen. Für die Gäste markierte Kristyna Brabencova 16 Zähler.

Die Niederlage beim TKH war für die BG 74 die vorerst letzte Niederlage in einer Serie von nur einem Sieg in elf Spielen. „Nach dem Erfolg in Halle war die Erleichterung groß“, rekapituliert Geschäftsführer Richard Crowder nochmals den knappen 63:59-Sieg bei den Lions. „Kein schönes Spiel, aber eben wichtig!“ Dadurch schob sich das Team von Trainer Goran Lojo wieder auf Platz zehn vor, verließ die letzten vier Abstiegsränge. Mit Halle (Elfter) und überraschend Wasserburg (Zwölfter) sind die Veilchen Ladies aber punktgleich. Es bleibt also sehr eng im Tabellenbild.

Bei der BG 74-Niederlage in Hannover meldete sich auch Jenny Crowder zurück nach ihrem doppelten Bänderriss. „Sie ist noch nicht wieder bei 100 Prozent“, sagt Vater Richard Crowder. Aber sie ist als Integrationsfigur für das team eben überaus wichtig, hält den „Laden“ zusammen. Bis dahin ist es für Veilchen-Neuzugang Dragana Domuzin noch ein weiter Weg. Die vom Herner TC gekommene Bosnierin muss sich noch weiter ins Göttinger Team integrieren. In Halle blieb sie noch ohne Punkte.

Möglicherweise gibt es auch ein Wiedersehen mit Samantha Roscoe. Die von der BG 74 zu den „Turnschwestern“ gewechselte Australo-Britin war lange verletzt, hat sich inzwischen aber wieder zurückgemeldet.

Am kommenden Sonntag geht es für die Göttingerinnen gleich mit dem nächsten Niedersachsen-Derby weiter: Dann spielen bei den Panthers Osnabrück.  (haz/gsd-nh)

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