Basketball-Bundesliga Frauen

BG 74 Göttingen sinnt auf schnelle Revanche gegen Marburg

Wichtige Spielerin: Göttingens Ruzica Dzankic (rechts) gegen Freiburgs Dominique Toussaint.
+
Wichtige Spielerin: Göttingens Ruzica Dzankic (rechts) gegen Freiburgs Dominique Toussaint.

Die Frauen der flippo Baskets BG 74 Göttingen sinnen in der Basketball-Bundesliga heute um 19 Uhr in der FKG-Halle auf schnelle Revanche gegen den BC pharmaserv Marburg.

Göttingen – Denn am vergangenen Sonntag hatten die Hessinnen nach einem Heimrechttausch – in der FKG-Halle war die Heizung ausgefallen, sodass das Spiel ganz nach am selben Tag nach Marburg verlegt wurde – das Team von Trainer Goran Lojo mit 89:62 deutlich bezwungen.

„Es war ein hartes Spiel für uns, da wir innerhalb kürzester Zeit von Heim- auf Auswärtsspiel umstellen mussten“, erinnert sich Lojo nur ungern an die Pleite. Nun gelte es, so schnell wie möglich die Lehren aus der Niederlage zu ziehen. „Wir werden unser Bestes geben, und ich erwarte ein gutes Match“, betont der flippo-Coach.

Unter anderem war entscheidend für die Niederlage in Marburg, dass das Team von Trainer Richard Wysocki die Göttinger Dreierspezialistin Riley Lupfer mit knallharter Deckung nicht zum Zuge kommen ließ. Hinzu kam, dass die Baskets Alexandra Wilke, die mit 27 Punkten Topscorerin war, nicht in den Griff bekommen haben. Außerdem besaßen die Marburgerinnen die Lufthoheit unter beiden Körben, angelten sich 40 Rebounds, wohingegen die BGerinnen sich nur 27 Rebounds schnappten. Eine schwache Trefferquote von lediglich 38 Prozent im Gegensatz zum Gegner, der auf 51 Prozent kam, tat ihr Übriges.

Während bei den Hessinnen fünf Spielerinnen zweistellig punkteten und damit ihre Ausgeglichenheit unter Beweis stellten, waren es auf Göttinger Seite lediglich Jennifer Crowder mit zehn und Centerin Samantha Roscoe mit 25 Punkten. Dies soll nun im Rückspiel anders werden.

Mit einem Sieg würden die flippos auf den vierten Tabellenplatzspringen – der Platz, den sie aber noch immer anpeilen in der Endabrechnung. Ein Sieg gegen Marburg wäre auch insofern wichtig, als Marburg mit einem Erfolg seinerseits bis auf einen Punkt an die Baskets heranrücken würden. Dies gilt es zu verhindern, um diesen Konkurrenten auf Distanz zu halten.

Die Kroatin Ruzica Dzankic spielte in Marburg zwar fast 30 Minuten, ihr sah man aber den Trainingsrückstand nach ihrer Quarantänezeit an, die sie nach der EM-Qualifikation genommen hatte aufgrund eines Coronafalls in der kroatischen Nationalmannschaft. Lojo hofft, dass Dzankic heute wieder ein wichtiger Faktor sein kann.  (wg/gsd)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.