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BG-Abschiedsserie nach München-Pleite

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Ab durch die Mitte: Bayerns Andreas Obst zwischen Göttingens Harald Frey und Philipp Hartwich. Der Münchener Dreierspezialist kam auf 14 Punkte, Frey auf sechs, Hartwich auf zwei Zähler.
Ab durch die Mitte: Bayerns Andreas Obst zwischen Göttingens Harald Frey und Philipp Hartwich. Der Münchener Dreierspezialist kam auf 14 Punkte, Frey auf sechs, Hartwich auf zwei Zähler. ©  IMAGO/Oryk HAIST

Sie ist vorbei, die Saison 2021/22 in der Basketball-Bundesliga – ohne Playoffs für die BG Göttingen!

München/Göttingen – Die letzte von insgesamt sechs Niederlagen in Folge zum Serienabschluss mit dem 64:87 (38:41) bei Bayern München war sportlich bedeutungslos, abgesehen davon, dass die Veilchen bereits am Samstag durch Crailsheims Sieg gegen Chemnitz auf Rang zehn abgerutscht waren.

Immerhin ist es die beste Platzierung seit sieben Jahren.

Im Audi-Dome musste die BG auf Trainer Roel Moors verzichten, der wegen seines Wutausbruchs nach der Gießen-Niederlage für ein Spiel gesperrt und mit einer Geldstrafe (1500 Euro?) belegt worden war. Für ihn coachte Co-Trainer Olivier Foucart. Der setzte dann auch, als alles entschieden war, die „Bankdrücker“ Marios Giotis und den 20-jährigen Max Wüllner ein, dem die ersten Saisonpunkte beim 59:85 auf 61:85 gelangen.

„Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung des Teams und der Spieler. München hat in der zweiten Halbzeit an Intensität zugelegt, sodass wir Probleme hatten zu punkten auch dadurch, dass wir einen unserer besten Scorer – Jeremiah Martin – nicht mehr einsetzen konnten. Das Ziel war, wettbewerbsfähig zu sein, aggressiv und auf eine positive Art und Weise zu spielen. Das haben wir getan. Wir haben Fehler gemacht, sehr viele Fehler zu einem bestimmten Zeitpunkt, die be-straft wurden. Aber die Aggressivität und der Zusammenhalt waren da – das war das einzige Ziel heute.“

Martin war im zweiten Viertel mit Münchens Radosevic kollidiert, wollte dem Bayern-Center die Meinung geigen, wurde aber von Andi Obst gerade noch zurückgehalten. Technisches Foul gegen Martin, der wegen Knieproblemen danach ausfiel.

Nach passabler erster Halbzeit ging bei der BG nach der Pause immer weniger zusammen inklusive eines 0:18-Laufes. Am Ende war’s die 18. Saison-Niederlage.

„Wir hatten im dritten Viertel eine kurze schlechte Phase, und dann ist es gegen einen solchen Gegner wie die Bayern schwer, wieder zurückzukommen“, meinte Mathis Mönninghoff, der sich allerdings darüber freute, in der ersten Halbzeit mit dem hohen Niveau der Münchener mitgehalten zu haben. „Es tut weh, dass wir die Playoffs nicht erreicht haben. Im Endeffekt war es für uns aber eine gute Saison“, so Mönninghoff bei MagentaSport. Und weiter: „Ich habe Bock auf Europa!“ Damit spielte er auf einen eventuellen Euro-Startplatz an, über den die BG-Gesellschafter entscheiden werden, so Geschäftsführer Frank Meinertshagen. Er könne sich vorstellen, einen Euro-Startplatz wahrzunehmen.

Aktuell fanden bei der BG die Abschlussgespräche mit den Spielern statt; zudem die Abschlussessen mit dem BG-Office (Montag) und den Sponsoren (Dienstag), ehe Mittwoch (17.30 Uhr) die Abschlussparty mit den Fans im Monro’s Park steigt. Offen ist weiter die Trainer-Frage mit Roel Moors, dessen Vertrag ausläuft: Bleibt er, geht er? Klärt sie sich, bevor die US-Spieler am Donnerstag nach Hause fliegen? Meinertshagen: „Das sollte jetzt schnell passieren.“ Er würde gern mit Moors und Foucart weitermachen. Mit etlichen eingetroffenen Bewerbungen habe er sich bisher nicht beschäftigt.  (wg/haz-gsd)

. Bamberg - Hamburg 77:67 (38:38). - Beste Werfer: Robinson (20), Kyzlink (12), Prewitt (12) für Bamberg - Kotsar (14) für Hamburg. - Zuschauer: 3777.  (sid)

Erstmals Chef an der Seitenlinie: Co-Trainer Olivier Foucart vertrat Chefcoach Roel Moors.
Erstmals Chef an der Seitenlinie: Co-Trainer Olivier Foucart vertrat Chefcoach Roel Moors. ©  IMAGO/Oryk HAIST

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