Basketball

BG-Chef Meinertshagen: „Ernste Situation“ mit Anderson

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Finden sie noch dauerhaft zueinander? BG-Neuzugang Kyan Anderson (links) und Trainer Johan Roijakkers. 

Göttingen – Weiterhin Unklarheit gibt es bei der BG Göttingen um Kyan Anderson. Trainer Johan Roijakkers hatte den als neuen Spielmacher vorgesehenen Nachfolger von Michael Stockton nicht zum letzten Test in Vechta mitgenommen, was in der Basketball-Szene für Verwunderung sorgte. „Das ist eine ernste Situation“, sagt BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen gegenüber der HNA. Er sagt aber auch: „Der Ball liegt jetzt bei Anderson.“

Wie Coach Roijakkers mahnt auch Meinertshagen an: „Anderson soll sich mehr engagieren, mehr wollen.“ Der Ex-Bayreuther, der die Oberfranken in der vorletzten Saison in den Europacup führte, spiele nicht so, „wie wir das wollen“, so der Veilchen-Chef. Wird sogar an einen Austausch des Spielmachers gedacht? „So weit ist es noch nicht. Das ist nicht der Plan.“ Man wolle noch abwarten, auch das erste Punktspiel am kommenden Mittwoch (20.30 Uhr) gegen die Basketball-Löwen Braunschweig.

Sollte tatsächlich noch ein Wechsel erfolgen, hielte aber auch Meinertshagen den Zeitpunkt für „unglücklich. Super und zufriedenstellend ist das alles nicht.“ Einen Wechsel auf der Pointguard-Position ausschließen wolle er allerdings auch nicht. Meinertshagen: „Ich hoffe, dass sich diese Sache noch zum Guten ändert. Wir lösen das.“

Roijakkers hatte die Nicht-Mitnahme Andersons nach Vechta mit „Lustlosigkeit“ und „mentalen Problemen“ erklärt. Im ersten Test gegen Jena spielte Anderson, der im Sommer eine Daumen-Operation hatte, nur neun Minuten, fehlte danach verletzt. In den öffentlichen Heim-Tests gegen Limburg und Leuven fiel Anderson nicht groß auf, spielte aber mannschaftsdienlich. Roijakkers bemängelte indes Andersons Engagement.haz/gsd

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