Basketball-Bundesliga

BG-Chef Meinertshagen: Noch weiter warten

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Nicht abzusehen, wann die BG-Fans wieder so klatschen und jubeln können: Ob die vier noch ausstehenden Heimspiele der Veilchen in der Basketball-Bundesliga überhaupt gespielt werden können, steht in den Sternen. 

Not macht erfinderisch. Das war schon früher und immer so – und das ist auch in diesen schwierigen Zeiten kaum anders. Damit die Basketball-Profis der BG Göttingen nicht vollständig einrosten, halten sie sich derzeit (noch) in Minigruppen fit.

Not macht erfinderisch. Das war schon früher und immer so – und das ist auch in diesen schwierigen Zeiten kaum anders. Damit die Basketball-Profis der BG Göttingen nicht vollständig einrosten, halten sie sich derzeit (noch) in Minigruppen fit.

Chefcoach Johan Roijakkers, sein Assistent Hylke van der Zweep und Fitnisscoach Domenik Theodorou beschäftigen die Erstligaspieler in Zweiergruppen. „Adam Waleskowski ist zusammen mit Alex Ruoff, Kyan Anderson mit Mihajlo Andric, Dennis Kramer mit Mathis Mönninghoff, Dominic Lockhart mit Bennet Hundt“, berichtet BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen. Zu unterschiedlichen Zeiten versuchen die Veilchen-Spieler, zumindest ansatzweise in Form zu bleiben. Was in diesen Tagen schon schwierig genug ist.

Wie und ob es in der Basketball-Bundesliga weitergehen soll, bleibt offen. Die Bundesliga-Klubs haben sich für den kommenden Mittwoch zu einer Videokonferenz verabredet, an der auch der BG-Chef teilnimmt, in der die Situation weiter besprochen werden soll.

Unterdessen haben die Veilchen-Fans schon angedeutet, dass sie ein Herz für „ihren“ Klub haben. „Wir haben schon viele Solidar-Bekundungen bekommen“, sagt Meinertshagen. Viele deuteten an, dass sie ihr Geld für möglicherweise entgehenden Heimspiele nicht zurückhaben wollten. Glücklicherweise – was nur in diesem Zusammenhang als glücklich bezeichnet werden kann – haben/hätten die Göttinger nur noch vier Partien vor eigenem Publikum: gegen Bayreuth, Crailsheim, Würzburg und Bamberg. Einige der größeren Sponsoren hat Meinertshagen auch schon nach deren Meinung befragt.

Die Situation bleibt vertrackt: Bisher seien nur Ligen abgebrochen worden, die keine oder kaum TV-relevanten Verträge besaßen oder die ihre Runde zu Ende gespielt haben wie zum Beispiel die Deutsche Eishockey-Liga (DEL), sagt BBL-Vize Meinertshagen: „Ich plädiere dafür, noch weiter zu warten, um uns das offen zu halten.“ In Emails mit der BBL-Führung hat man sich in den vergangenen Tagen über rechtliche Aspekte eines Saisonabbruchs informiert. haz/gsd-nh

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