BG-Geschäftsführer Meinertshagen: „Zwei Siege noch zur Rettung“

Chef-Trio: BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen (rechts) mit den Gesellschaftern Steffen Lütjen (links) und Daniel Gerlach. Sie entscheiden mit über den neuen Vertriebs-Mitarbeiter. Foto: Gleitze-nh

Göttingen. Neun Spiele sind für die BG Göttingen noch in der Basketball-Bundesliga zu absolvieren. Ein Interview mit Frank Meinertshagen (Geschäftsführer der „Pro Basketball Göttingen GmbH“).

Noch einmal kurz zurückgeblickt: Wie fanden Sie das Spiel gegen Alba Berlin? 

Meinertshagen: „Es war trotz der Niederlage ein gutes Spiel von uns. Mehr geht bei uns eigentlich nicht.“

Und nach vorn geschaut: Wie sehen Sie die derzeitige Lage bei Ihrem Klub? 

Meinertshagen: „Ich finde es klasse, wie sich das Team gegenüber dem Saisonbeginn bisher entwickelt hat. Zur Zeit sieht es gut aus. Wenn wir allerdings die Saison austrudeln lassen würden, wird es sicher noch eng. So lange fünf Siege Abstand da sind, sieht es gut aus.“

Wie viele Siege fehlen noch zum Klassenerhalt? 

Meinertshagen: Zwei Siege, dann sollten wir den Klassenerhalt sicher haben.

Wie beurteilen Sie die Zuschauer-Entwicklung? 

Meinertshagen: Das läuft wirklich super! Acht von 13 Spielen waren ausverkauft, inklusive der drei Spiele in der Lokhalle. Und das Spiel gegen Bayern München ist bis auf die Rückläufer aus München auch ausverkauft. Für die letzten beiden Heimspiele nach dem Crailsheim-Spiel gegen Braunschweig und Ludwigsburg gibt es schon keine Sitzplätze mehr.

Wie sieht es momentan auf der Sponsoren-Seite aus? 

Meinertshagen: Riesen-Sprünge sind nach wie vor nicht drin. Wir wollen unseren Etat langsam steigern. In den vergangenen beiden Jahren haben wir ihn bereits verdoppelt, das darf man nicht vergessen. Finanziell ist alles im Lot, alles gut. Wir sind aber nicht am Ziel, müssen finanziell weiter zulegen. Es ist nicht davon auszugehen, dass wir immer eine sportlich so erfolgreiche Saison spielen wie zurzeit.“

Wie sieht es jetzt bei Ihrer Suche nach einem neuen Geschäftsführer aus? 

Meinertshagen: „Wir suchen nicht unbedingt einen Geschäftsführer oder Geschäftsführerin, sondern eher einen Vertriebsleiter – so wie Anna Jäger seinerzeit mal angefangen hat. Es gibt noch kein Ergebnis, aber hoffentlich bald. Wir sind relativ weit bei der Suche, aber noch nicht ganz am Ende. Vielleicht sind wir in den nächsten zwei Wochen so weit. Insgesamt wollen wir den Vertriebsbereich stärken, im Sommer möglicherweise noch eine zweite Person einstellen.“

Noch einmal zurück zum sportlichen Bereich: Wie sieht die Vertragssituation im Team aus, welche Spieler haben noch über die jetzige Saison hinauslaufende Verträge? 

Meinertshagen: „Das ist einfach – nur Dominik Spohr bei den Spielern und Trainer Johan Roijakkers. . Sein Vertrag gilt für die erste und die zweite Liga.“

Und was machen die Vertragsgespräche mit den Spielern?

Meinertshagen: „Noch haben wir mit keinem gesprochen, das ist auch Johans Sache.“

Können Spieler wie Alex Ruoff, Khalid El-Amin oder Raymar Morgan gehalten werden? 

Meinertshagen: „Es ist wohl eher nicht realistisch, sie zu halten. Bei uns verdienen sie sicher nur einen Bruchteil dessen, was sie woanders verdienen können. Natürlich sind wir bestrebt, den Kern der Mannschaft zu halten. Aber dass Spieler abgeworben werden, liegt in der Natur der Dinge. Wir werden die Vertragsgespräche in gewohnter Weise und in aller Ruhe führen.“ (gsd/nh)

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