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BG Göttingen 78:64 bei den Löwen Braunschweig: Endlich wieder ein Derbysieg!

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Von: Helmut Anschütz

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In Rücklage: Göttingens Mark Smith (links) verbiegt sich vor Braunschweigs Brandon Tischler. Rechts Braunschweigs Angolaner Jilson Bango.
In Rücklage: Göttingens Mark Smith (links) verbiegt sich vor Braunschweigs Brandon Tischler. Rechts Braunschweigs Angolaner Jilson Bango. © Hubert Jelinek/gsd

„Derbysieger, Derbysieger, hey, hey“ – 20 Sekunden vor Schluss hallt durch die Volkswagenhalle, was die Anzeigetafeln belegen: Die BG Göttingen gewinnt 78:64 (41:32) vor 3471 Zuschauern und feiert damit den dritten Sieg in Serie und den dritten Auswärtserfolg in dieser Saison.

Braunschweig – Schlechte Nachricht aber erst einmal vor dem Spielbeginn: Neben Max Wüllner (Mittelohrentzündung) konnte auch Harper Kamp nicht eingesetzt werden. Auch der Kapitän ist erkrankt. Bei Braunschweig fehlt der verletzte Topscorer David Krämer.

„Hurra, hurra, die Göttinger sind da“ – stimmkräftig begrüßen die rund 150 Veilchen-Fans das Team beim Aufwärmen. Und bekräftigen noch einmal: „Wir woll’n den Derby-Sieg!“

Harald Frey eröffnet die Partie mit dem ersten BG-Korb. Javon Bess netzt den ersten Dreier ein, lässt wenig später den zweiten zum 8:6 folgen. Braunschweig trifft nicht, doch auch die BG lässt einige Angriffe liegen – fängt sich aber schnell wieder. Auch weil Mathis Mönninghoff seinen ersten Dreier in dieser Saison zum 18:10 trifft. Geno Crandall lässt ein Drei-Punkt-Spiel folgen, Till Pape mit einem Buzzer-Beater das 23:12 nach den ersten zehn Minuten. Sieht gut aus, BG!

Kurz nach Beginn des zweiten Viertels stockt es aber ein bisschen. Braunschweigs Braydon Hobbs erwischt Frey voll im Gesicht, nach Videostudium bleibt’s bei einem „normalen“ Foul. In dieser Phase ist die Partie relativ zäh. Als die Löwen durch Hobbs auf sechs Zähler verkürzen, trifft Frey einen wichtigen Dreier zum 31:23. Zwei Minuten vor Drittel-Ende nimmt Coach Roel Moors innerhalb von 77 Sekunden zwei Auszeiten, um sein Team neu einzustellen. Clever! Mönninghoff verwandelt seinen zweiten Dreier und Frey den nächsten. Kann Braunschweig aber auch: Der Kurz-BGer Turudic trifft per Dreier zum 32:41 – die BG bleibt vorn.

Die zweite Halbzeit eröffnen die Tischler-Brüder Brandon und Nicholas mit je einem Dreier, den Frey mit seinem dritten kontert – und Mönninghoff ebenfalls mit seinem dritten zum 47:37. Aber der Rhythmus ist irgendwie weg, die Löwen können auf 43:49 verkürzen. Plötzlich ist es wieder eine enge Kiste! Mark Smith bereinigt die schwierige Situation per Dreier aus der Ecke zum 54:43. Bis zum Ende des dritten Abschnitts können die Göttinger ihre Führung wahren, liegen 58:49 vorn.

Und auch den letzten Durchgang eröffnet Frey mit dem 60:49 – eine Klasse-Partie des Norwegers. Doch auch Smith setzt sich nun wiederholt in Szene und auch erneut Bess mit einem Buzzer-Beater-Dreier zum 67:51 – hat der Nerven!

Und die halten auch bis zum Ende. Die Veilchen wahren ihren Vorsprung, lassen Braunschweig nicht mehr herankommen. Mit einem krachenden Dunk von Hammonds beendet die BG die Partie. Nach drei Niederlagen gegen die Löwen in der vergangenen Saison jubeln diesmal wieder die Veilchen. Trainer Moors: „Wir haben das Spiel mit 42 Prozent Trefferquote gewonnen, die Quoten waren insgesamt nicht hoch. Wir hatten wenig Ballverluste, waren defensiv konzentriert.“   (Helmut Anschütz/gsd)

Saisonbestleistung mit 26 Punkten: Göttingens Harald Frey (li.) gegen Braunschweigs Robin Amaize.
Saisonbestleistung mit 26 Punkten: Göttingens Harald Frey (li.) gegen Braunschweigs Robin Amaize. © Hubert Jelinek/gsd

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