Basketball-Bundesliga

BG Göttingen 96:73 gegen Würzburg: 100 Prozent Klassenerhalt!

18 Punkte vom Letten: Göttingens Rihards Lomazs (rechts) zieht gegen Würzburgs Cameron Hunt (verdeckt) zum Korb. Harper Kamp (links) blockt ihm Alex King weg. Hinten Schiedsrichter Müller und BG-Trainer Roel Moors. 2
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18 Punkte vom Letten: Göttingens Rihards Lomazs (rechts) zieht gegen Würzburgs Cameron Hunt (verdeckt) zum Korb. Harper Kamp (links) blockt ihm Alex King weg. Hinten Schiedsrichter Müller und BG-Trainer Roel Moors. 2

Es – oder besser: Er ist geschafft! Spätestens durch den ungefährdeten 96:73 (52:39)-Sieg gegen s.Oliver Würzburg hat die BG Göttingen den Klassenerhalt sicher und kann für die 13. Saison in der Basketball-Bundesliga planen.

Göttingen – „Es sieht gut aus“, rang sich auch der kritische belgische BG-Trainer Roel Moors hinterher zumindest ein kleines Lächeln ab.

Mit einem Drei-Punkt-Spiel von Tai Odiase begann die Partie gut für Göttingen. Und nach 3:30 Minuten lagen die Veilchen 10:4 vorn. Aber es war nur eine trügerische Führung, die Deishuan Booker per Dreier mit Foul zum 15:10 markierte. Das Vier-Punkt-Spiel wurde nichts, weil er den Freiwurf vergab. Die erste gute Phase der Veilchen war schnell dahin, Würzburg kam auf nach einem dummen Unsportlichen Foul von Odiase. Nach dem 17:18-Anschluss der Mainfranken nahm Coach Moors seine erste Auszeit. Nach Alex Kings Ausgleich (18:18) sorgten Mönninghoff und Kamp zum 22:21-Viertelstand. Zu Beginn des zweiten Durchgangs blieb es knapp. Tyson Ward traf zur ersten Würzburger Führung beim 26:25, das Aubrey Dawkins aber per Dreier beantwortete. Zwei Lomazs-Dreier zum 37:31 ließen die BG wieder leicht nach vorn ziehen. Überhaupt der Lette: Er war schon wieder in Trefferlaune, hatte zur Pause bereits 15 Zähler auf seinem persönlichen Konto.

Doch auch Luke Nelson scheint langsam wieder zu alter Treffsicherheit zurückzufinden. Auch der Brite hatte bis zur Halbzeit drei Dreier versenkt und machte sich als Vorbereiter verdient. Aber auch Mönninghoff und Dawkins schenkten den Gästen noch zwei weitere erfolgreiche Würfe von jenseits des Perimeters ein – da hatte Würzburg-Trainer Denis Wucherer die Nase voll, nahm beim 46:35 die nächste Auszeit. Mit 52:39 ging’s in die Kabinen. Erfreulich auf BG-Seite bis dahin die 63 Prozent Dreierquote sowie die nur fünf Ballverluste, am Ende waren es nur neun.

Auch nach dem Wechsel blieben die Göttinger in der Erfolgsspur. Auch weil die Würzburger lange Spielmacher Cameron Hunt nicht einsetzten, der früh mit vier Fouls belastet war. So bewegte sich der BG-Vorsprung durchweg plus/minus 15 Punkten, am Ende des dritten Viertels waren es 20 (75:55).

Mir fällt nicht wirklich viel ein

Würzburg-Trainer Denis Wucherer nach der Pleite seines Teams

So steuerten die BG einem ungefährdeten Ende ihrer Vierer-Heimspielserie entgegen, in der sie gegen Chemnitz und Würzburg gewannen und gegen Ludwigsburg und Gießen verloren. „Ab dem zweiten Viertel haben wir die Energie gefunden, die vorher fehlte. Das ist immer unser Schlüssel. Alle Spieler haben etwas Gutes gemacht“, so Moors. Erstmals in dieser Saison trugen sich auch alle in die Scorerliste ein. Am Ende kam auch noch Andy Onwuegbuzie aufs Parkett: die Belohnung für seine gute Arbeit im Training an seinem 26. Geburtstag.

Schon am Dienstag (19 Uhr) geht es für die BG beim MBC in Weißenfels weiter. (Helmut Anschütz/gsd)

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