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BG Göttingen am Donnerstag in Bayreuth: Hinspiel nach dem Rückspiel

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Endlich den Dreier-Punktspiel-Fluch abgelegt: Göttingens Rekordspieler Mathis Mönninghoff (am Ball) am vergangenen Donnerstag gegen Bayreuths Kay Bruhnke.
Endlich den Dreier-Punktspiel-Fluch abgelegt: Göttingens Rekordspieler Mathis Mönninghoff (am Ball) am vergangenen Donnerstag gegen Bayreuths Kay Bruhnke. © Hubert Jelinek/gsd

Ziemlich verrückt: Wenn die BG Göttingen am Donnerstag (19 Uhr) bei medi Bayreuth antritt, wird das Hinspiel vom zeitlichen Ablauf her nach dem Rückspiel ausgetragen.

Göttingen – Der Hintergrund ist inzwischen bekannt: Wegen der Bomben-Beseitigung auf dem Schützenplatz und der dazu verordneten Sperrung der S-Arena wurde das „Rückspiel“ vom 18. Spieltag bereits am vergangenen Donnerstag ausgetragen und von der BG mit 100:

89 gegen die Oberfranken gewonnen. Das reguläre „Hinspiel“ wird nun eben nach dem Rückspiel ausgetragen.

Wegen der kurzen zeitlichen Abfolge kennen sich beide Teams vor dem letzten Spiel des Jahres. „Das ist für unseren Co-Trainer Olivier Foucart natürlich einfacher fürs Scouting“, sagte Chefcoach Roel Moors am Mittwochmittag kurz vor der Abfahrt nach Bayreuth. „Das wird ein ganz anderes Spiel als vergangene Woche. Bayreuth hat durch den Derbysieg (92:86, d. Red.) gegen Bamberg Vertrauen getankt. Für uns ändert sich nicht viel: Wir müssen durch unsere Intensität den Unterschied machen“, sagt der Veilchen-Trainer.

Im Team-Bus waren am Mittwoch alle dabei: Auch Harper Kamp, der beim Göttinger 78:64-Derbysieg in Braunschweig wegen eines Infekts fehlte. Moors: „Er hat wieder mittrainiert. Alle fahren mit, aber einige haben so kleine Sachen. Da muss man 24 Stunden abwarten.“

„Dieses Spiel wird deutlich schwerer für uns als die Partie vor einer Woche“, prophezeit auch BG-Assistenztrainer Foucart. „Bayreuth hat durch den Sieg gegen Bamberg die Negativ-Spirale gestoppt. Gegen Bamberg waren mehr Spieler involviert und haben eine bessere Leistung als gegen uns gezeigt. Bayreuth ist nicht so schlecht, wie es der Tabellenplatz anzeigt. Wir werden viel besser spielen müssen als im Hinspiel, um sie noch einmal zu schlagen“, sagt Foucart.

Durch die Pleite in der S-Arena war Bayreuth auf den letzten Platz abgestürzt, hat sich durch den Bamberg-Erfolg aber wieder von den Abstiegsplätzen verabschiedet. Hauptsächlich durch den guten Auftritt des Trios Brandon Childress (24 Punkte, gegen die BG sogar 26), Jackson Rowe (17) und Kalif Young (15). Wichtige Faktoren waren die guten Trefferquoten: 42 Prozent Dreier, 55 Prozent insgesamt und 83 Prozent von der Freiwurflinie.

Erfreulich bei der BG: Mathis Mönninghoff hat endlich seinen „Dreier-Fluch“ abgelegt: Die beiden Dreier in Braunschweig waren tatsächlich die ersten in einem Punktspiel in dieser Saison. Im Pokal-Viertelfinale gegen Alba Berlin hatte der BG-Rekordspieler zwei verwandelt.  (haz/gsd-nh)

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