asketball-Bundesliga

BG Göttingen freut sich auf das Final-Turnier in München

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Grünes Licht von der bayerischen Staatsregierung: Göttingens Alex Ruoff (am Ball) trifft beim Turnier in München auf Bayerns Finnen Peterri Koponen. 

Gute Laune am Dienstagmittag bei der BG Göttingen! Um 11.47 Uhr meldete die Deutsche Presse-Agentur (dpa) als erste, dass das Final-Turnier der Basketball-Bundesliga ab 6. Juni im Münchener Audi-Dome ausgetragen wird (siehe auch Hauptsportteil).

Unter den zehn Teilnehmern ist wie bekannt auch der südniedersächsische Erstligist. „Ich bin erleichtert, wir haben lange darauf hin gearbeitet“, atmete BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen durch. Er habe schon Montagabend und Dienstagmorgen eine Tendenz „pro Austragung“ vernommen, sagt der Veilchen-Chef. Gewissheit brachte ihm dann eine Mail von BBL-Boss Dr. Stefan Holz.

„Es wäre schon fast tragisch gewesen, wenn es jetzt nicht funktioniert hätte“, so Meinertshagen weiter. „Aber jetzt liegt noch weiter viel Arbeit vor uns.“ Aus der Referatsleitung des Sportministeriums des Landes Niedersachsen habe die BG auch das Signal bekommen, das Teamtraining ab Mittwoch wieder aufnehmen zu dürfen. „Auch mit dem Göttinger Gesundheitsamt sind wir seit März in gutem Kontakt“, so Meinertshagen.

Allein für die Positionierung der eigenen Werbung aus der S-Arena in München muss die BG einen „fünfstelligen Betrag“ in die Hand nehmen. Und sportlich? Meinertshagen: „Wir bereiten uns gut vor, sind aber Außenseiter.“ Zwei der vier Vorrundenspiele werden als Heim-, zwei als Auswärtspartien angesetzt.

Stimmen zum Turnier

. Trainer Johan Roijakkers: „Gut, dass wir wieder spielen dürfen! Aber zweieinhalb Wochen Vorbereitungszeit sind natürlich sehr knapp. Unser Training startet am Mittwoch. Wir werden jetzt fünf statt wie bisher vier Tage in Folge trainieren, dann einen Tag freimachen. Die Hygiene-Vorschriften werden wir natürlich respektieren, unsere Spieler sind da diszipliniert. Das Ganze ist eine spezielle Situation, aber wir werden das Beste daraus machen. Unsere Neuen wie Jito Kok und Leon Williams haben leider kein Testspiel, um sich einzugewöhnen.“

. Jung-Nationalspieler Bennet Hundt:„Super, dass wir wieder spielen dürfen! Ich freue mich natürlich, jetzt herrscht Klarheit, nachdem es lange ein Hin und Her war. Das ist jetzt auch ein kleiner Schritt in Richtung Normalität und Entertainment für die Leute. Und mit dem Training geht es jetzt wieder ratzfatz los, aber noch nicht von Null auf Hundert. Dass wir in dem Müchener Hotel isoliert sein werden, ist okay, aber keine ideale Lösung. Aber man kann es nicht allen Recht machen. Wir kriegen das aber hin, Basketball ist unser Beruf.“

. Mathis Mönninghoff:„Jetzt haben wir endlich Gewissheit, ich freue mich darauf. Mal sehen, wie es wird. Dass gespielt wird, ist auf alle Fälle ein Zeichen für die Leute. Die Hotel-Situation in München wird schwierig. Ich kann drei Wochen meine Frau und meinen Sohn nicht sehen. Außerdem haben wir auch noch einen Hund. Aber wir werden das bewältigen.“  gsd

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