Basketball-Bundesliga

BG Göttingen gegen Oldenburg: Niedersachsen-Duell in Bayern

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Kampf auf dem Boden um den Ball: Auch so kann Basketball gehen – wie Göttingens Marvin Omuvwie (links), Crailsheims Nachverpflichtung David Brembly und BG-Rastalockenmann Terry Allen im Auftaktmatch des Finalturniers am vergangenen Samstag zei gen. 

10. November 2019: Die BG Göttingen schlägt im Niedersachsen-Duell der Basketball-Bundesliga die EWE Baskets Oldenburg vor nur 2613 Zuschauern (Saison-Minusrekord) überraschend klar mit 104:87. Es war für die Mannschaft von Trainer Johan Roijakkers der erste Saisonsieg nach zuvor sechs Punktspiel-Niederlagen. „Das war der Wendepunkt für uns in dieser Saison“, sagte der Veilchen-Coach am Dienstagvormittag. Am Mittwoch (16.30 Uhr) treffen beide Teams im Rahmen des Finalturniers in München erneut aufeinander. Kann die BG Oldenburg nochmal besiegen?

„Oldenburg ist gegen Göttingen immer Favorit“, sagt Roijakkers und spielt damit auf den tiefen Kader der „Donnervögel“ an. Der unverwüstliche Rickey Paulding, der Österreicher Rasid Mahalbasic, Tyler Larson, Philipp Schwethelm – das Team von Trainer Mladen Drijencic ist trotz Coronakrise weiter außergewöhnlich stark besetzt. Und: Als wohl einziges Turnierteam sind die Baskets (66:85-Pleite gegen Ulm) komplett zusammengeblieben.

„Das Ergebnis damals gegen Oldenburg war zu deutlich“, meinte Roijakkers. Es war die Premiere von Dylan Osetkowski, der gleich mal 20 Punkte auflegte, nur übertroffen von Kyan Anderson (26). Beide – das ist längst bekannt – sind nicht mehr im Göttinger Team. Osetkowski spielt am nächsten Sonntag für Ulm gegen die Veilchen, Anderson blieb in seiner Heimat Dallas (Texas/USA). „Jetzt haben wir nichts zu verlieren, wir können einfach losspielen“, sagte Roijakkers. Die gute Nachricht zudem: „Alle sind fit.“

Nicht mehr ganz besonders, aber doch speziell sind Duelle mit Oldenburg für Dominic Lockhart. Gegen seinen Ex-Klub steuerte der Wetzlarer 17 Zähler bei, darunter fünf Dreier bei sechs Versuchen. Am Dienstag traf der BG-Nationalspieler bei der Pressekonferenz auf seinen alten Freund Robin Amaize. Beide kennen sich aus Wetzlarer/Gießener Zeiten. „Robin ist der lautere Typ“, lächelte Lockhart. In Oldenburg hat er seinerzeit noch mit Paulding und Schwethelm zusammengespielt – man kennt sich noch.

Roijakkers hat das Auftaktmatch gegen Crailsheim „Spaß gemacht. Es war gut, wieder zu spielen.“ Die ungewöhnliche Atmosphäre ohne Fans sei er gewohnt von Jugend-EMs. Roijakkers: „Unser Team hat sich sehr gut auf dem Feld bewegt.“ Alle hätten ihren Beitrag geleistet. Nochmals strich er die Arbeit von Athletiktrainer Domenic Theodorou heraus: „Da ist er Experte, er ist sehr wichtig für uns, die Spieler fühlen sich bei ihm wohl.“ gsd

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