Basketball-Bundesliga Männer

Herbe Pleite gegen Gießen: Schwarzer Abend für die BG Göttingen

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Von wegen Hände hoch zum Anfeuern! Nach den ersten zehn Minuten stand es gegen Gießen 13:29 (siehe Anzeigetafel) – nach einer schlimmen 0:20-Serie der BG. 

Die BG Göttingen erlebt gegen die Gießen 46ers in der Basketball-Bundesliga einen rabenschwarzen Abend. Die Hoffnung auf bessere Zeiten ist damit schon wieder geschwunden. 

Unter den Augen vom nur mittrainierenden Ex-Star Alex Ruoff zeigte die BG Göttingen eine absolut enttäuschende Partie in der Basketball-Bundesliga gegen die Gießen 46ers. Vor 3311 Zuschauern, darunter ein lautstarker Gäste-Anhang, blamierten sich die Veilchen beim 63:90 (30:53) total. Nach den Siegen gegen Oldenburg und in Hamburg ist das ein erneuter Rückschlag. 

„Es war ein verdienter Sieg für Gießen. Wir waren heute nicht im Spiel. Wir hatten in Kyan Anderson und Elias Lasisi zwei kranke Spieler und haben versucht, das auf andere Schultern zu verteilen. Das ist uns aber nicht gelungen“, kommentierte BG-Coach Johan Roijakkers. Das mag eine Erklärung für den schwachen Auftritt sein, aber keine Entschuldigung.

„Wir haben im ersten Viertel den Grundstein für den Sieg gelegt mit sehr guter Verteidigung. Unser Plan war, keine Dreier zuzulassen, was uns im Prinzip auch das gesamte Spiel gelungen ist. Obwohl wir hoch geführt haben, haben wir es geschafft, die Konzentration aufrecht zu halten und über 40 Minuten unser Spiel durchzuziehen“, meinte Gießens Trainer Ingo Freyer.

BG Göttingen: Desaströses erstes Viertel gegen die Gießen 46ers

Gut war die BG nur in den ersten fünfeinhalb Minuten. Sie führte 10:6 und 13:9. Doch was dann begann, war desaströs: Gießen legte einen 20:0-Lauf hin. Den Veilchen gelang fast gar nichts mehr, das 13:29 nach dem ersten Viertel war schon der „Killer“ gewesen. Auch im zweiten Viertel keine Besserung. Roijakkers brachte nacheinander seine „Big Men“ Dylan Ostekowski, Darius Carter und dann Dennis Kramer, der zum Ende des zweiten Viertel acht Punkte für die Göttinger in Serie einlochte. Zuvor hatte BG-Spielmacher Bennet Hundt den Ball den Gießenern drei Mal in die Arme gespielt. Kein Dreier in der ersten Halbzeit drückte ein weiteres gravierendes Manko der BGer aus – so ganz nach dem Geschmack von Coach Freyer, wie er hinterher das Verhindern der BG-Dreier kommentierte. Und nur 30 Zähler zur Halbzeit – in Hamburg hatten die Göttinger 61 nach den ersten 20 Minuten erzielt.

Rückstand für BG Göttingen zu hoch, um Niederlage noch abzuwenden

Das dritte Viertel gewannen die Veilchen zwar knapp, doch der Rückstand war einfach zu hoch, um Gießen noch einmal ernsthaft zu gefährden. So avancierte 2,09 m-Hüne Kramer, der zuletzt wie Carter hinter Osetkowski im Center-Dreikampf (HNA-berichtete) zurückstehen musste, zum erfolgreichsten BGer. Während die Gießer um den übergewichtigen Riesen John Bryant, der aber 15 Punkte markierte, mit ihren Fans feierten, schlichen die BGer geknickt in die Kabine. „Das war wenig bis nichts“, meinte BG-Chef Frank Meinertshagen. „Wir waren nicht aggressiv genug. Außerdem hat Gießen unsere Spielmacher Anderson und Hundt gut verteidigt.“

Und auch Alex Ruoff meinte: „Das war ein schwarzer Abend für die BG!“  gsd

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