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BG Göttingen hofft auf 1800 Fans gegen Chemnitz

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Von: Helmut Anschütz

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Dynamisches Debüt: Göttingens norwegischer Neuzugang Harald Frey (am Ball) zeigte sein Können in seinem ersten Spiel für die BG gegen Ulms Philipp Herkenhoff (links) und Tommy Klepeisz.
Dynamisches Debüt: Göttingens norwegischer Neuzugang Harald Frey (am Ball) zeigte sein Können in seinem ersten Spiel für die BG gegen Ulms Philipp Herkenhoff (links) und Tommy Klepeisz. © Hubert Jelinek/GSD

Nach 19 Tagen Pause in der Basketball-Bundesliga setzt die BG Göttingen die Saison gleich wieder mit einer englischen Woche fort. Erster Gast sind dabei am Sonntag um 15 Uhr in der S-Arena die Niners Chemnitz.

Göttingen – Am kommenden Mittwoch gastieren die Veilchen in Frankfurt, ehe es am nächsten Samstag dann gegen Bayreuth geht. Insgesamt haben die Veilchen im März vier Heimspiele: Noch zwei weitere gegen Heidelberg und Würzburg.

Zuletzt verloren die Veilchen am 16. Februar in Ludwigsburg in der Crunch-Time einen schon sicher geglaubten Sieg. Eine Parallele übrigens zum Match seinerzeit am 12. Januar in Chemnitz. Auch da sah es nach einem Veilchen-Erfolg aus, doch auch bei den Sachsen waren die Punkte nach einer zu schwachen und unkonzentrierten Schlussphase futsch. „Da waren wir nur 35 Minuten gut und nicht 40“, hat auch BG-Coach Roel Moors den Einbruch nach einer 16-Punkte-Führung in der Schlussphase noch in Erinnerung. 87:86 lautete letztlich das Ergebnis zugunsten der Chemnitzer.

Was ist in den vergangenen gut zwei Wochen Pause (Pokal-Endrunde und Länderspiel-Fenster) bei der BG passiert?

Training

Nach sechs freien Tagen sind die Veilchen seit elf Tagen, so Moors, wieder auf dem Feld. „In den ersten Tagen ging es nochmal um Kondition“, erklärt der BG-Trainer. „Da wurde schon mal härter trainiert“, ergänzt BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen. Am Mittwoch war noch einmal frei, seit Donnerstag läuft die gezielte Vorbereitung auf Chemnitz. Moors: „Da geht’s in die Details.“

Neuzugänge

Mit dabei ist jetzt auch Nate Grimes. „Beweglich, athletisch, ein guter Rebounder, der auch von Außen gut trifft“, so die ersten Eindrücke von Meinertshagen. „Nate hat Qualitäten, die uns helfen werden“, sagt Moors. Man müsse Grimes (gesprochen: Greims) aber Zeit geben, es werde wohl nicht gleich ganz so flüssig laufen wie mit dem neuen Spielmacher Harald Frey. Meinertshagen: „Wir dürfen von Grimes keine Wunderdinge erwarten.“

Zuschauer

Erstmals seit dem 21. November (3313 gegen München) sind wieder mehr Fans erlaubt: 75 Prozent der S-Arena-Kapazität, das macht etwa 2600 Zuschauer. „So viele werden aber wohl nicht kommen“, vermutet Meinertshagen. „Ich rechne mit 1600 bis 1800. Alles mehr als zuletzt 500 ist aber ein Fortschritt. Wir müssen die Fans wohl erst langsam zurückgewinnen.“

Gegner Chemnitz

Die Niners kommen als Tabellenzweiter – das sagt schon fast alles! Der Pokal-Halbfinalist performt stark unter Coach Rodrigo Pastore, fünf Spieler (Atkins, Lockett, Susinskas, Robinson, Washington) scoren zweistellig, zwei (Massenat, Mike) sind nahe dran. Mit Nelson Weidemann ist ein Ex-BGer im Team der Sachsen. „Viel Physis, viel Erfahrung, ein sehr starker, gut besetzter Gegner mit vielen unterschiedlichen Möglichkeiten“ – so ordnet Moors die Sachsen ein.

So bleibt zum Beispiel abzuwarten, ob die BG ihre Stärke von der Dreierlinie (BBL-Bestwert mit 40,3 Prozent) gegen Chemnitz (34,4) nutzen kann. Moors: „Wir versuchen, gut aus der Pause zu kommen und defensiv einen weiteren Schritt nach oben zu machen.“

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