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BG Göttingen in Bamberg: Zurück zu früherer Stärke

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Rebound gesichert! Göttingens Matthis Mönninghoff (am Ball) behauptet den Ball vor Hamburgs Lukas Meisner (links). Rechts lauert schon Nate Grimes.
Rebound gesichert! Göttingens Matthis Mönninghoff (am Ball) behauptet den Ball vor Hamburgs Lukas Meisner (links). Rechts lauert schon Nate Grimes. © Hubert Jelinek/gsd

Es war das erste Spiel der laufenden Spielzeit. Mit großen Erwartungen ging die BG Göttingen in die Saison-Premiere gegen Brose Bamberg, das damals noch von Ex-BG-Trainer Johan Roijakkers gecoacht wurde, ehe der Holländer flog und in Italien (Varese) begann.

Göttingen - Am Ende gab’s lange Gesichter bei den Veilchen, die Franken gewannen 82:76. So ist auch in diesem Duell am Mittwoch (20.

30 Uhr/MagentaSport) noch eine Rechnung offen, wenn die BG zum Rückspiel in der Brose-Arena antritt zumal unter besonderer Konstellation: Nach dem Spiel gegen Hamburg geht’s erneut gegen einen Playoff-Konkurrenten. Auch diese Punkte wären doppelt wichtig!

Und auch die sechs Punkte Differenz von der Hinspiel-Niederlage sind in Bezug auf einen möglichen direkten Vergleich nicht unüberwindlich. Mit den Siegen gegen Frankfurt und Hamburg scheinen die Veilchen wieder auf die Erfolgsspur eingebogen zu sein. Finden sie jetzt auch in Bamberg zurück zu ihrer früheren Stärke, die mit bislang 16 Saisonsiegen belohnt wurde?

Die Franken sind bisher hinter ihren Erwartungen zurückgeblieben. 26:30-Punkte sind nicht das, was man sich in der früheren Hochburg ausgerechnet hatte. Die Konsolidierung unter dem Roijakkers-Nachfolger Oren Amiel, dem weiter die Ex-BGer Hylke van der Zweep und Domenik Theodorou zur Seite stehen, dauerte einige Zeit, ehe man nun wieder nach zuletzt vier Siegen aus fünf Spielen im Vierkampf um zwei Playoff-Plätze dabei ist und sich aus Franken-Sicht gegen die BG, Crailsheim und Hamburg (auch noch direktes Duell) behaupten muss. Nach wie vor übrigens mit den Ex-Veilchen Dominic Lockhart und Marvin Omuvwie im Kader, die aber punktemäßig nur eine Nebenrolle spielen. Lockhart kommt bei 21 Minuten Einsatzzeit nur auf 4,2 Zähler im Schnitt.

Die Bamberger Eckpfeiler sind andere: Christian Sengfelder zum Beispiel mit über 17 Punkten pro Spiel, der viertbeste BBL-Scorer hinter Bonns Parker Jackson-Cartwright (19,3), Göttingens verletzten und gestern in die USA zurückgeflogenen Kamar Baldwin (19,0) und Oldenburgs Max Heidegger (18,8). Zweistellig treffen auch Bambergs Omar Prewitt, Justin Robinson, Akiel Mitchell und Chris Dowe, wobei die beiden Letzteren wie Shannon Scott und der Tscheche Tomas Kyzlink neu im Franken-Team sind gegenüber dem Hinspiel. Wie die BG sind auch die Bamberger personell stark verändert.

BG-Coach Roel Moors lobte im Rückblick nochmals die „starke Leistung“ gegen Hamburg: „Wir haben Qualität gezeigt, hart gespielt, mentale Stärke gezeigt und die Nerven behalten. Alle haben gut in ihrer Rolle gespielt gegen ein EuroCup-Team. Das freut mich für meine Spieler!“

„Das Wichtigste wird sein, dass wir nach dem Sieg gegen Hamburg mit beiden Füßen auf dem Boden bleiben“, steht Moors auch Co-Trainer Olivier Foucart zur Seite.

Außer dem erneut fehlenden Jake Toolson (Nachwirkungen seiner in Braunschweig erlittenen Gehirnerschütterung) gibt es personell „keine großen Probleme“, so Moors.  (haz/gsd-nh)

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