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BG Göttingen: Neue schlugen bisher gut ein, Moors nutzt Pause zur Analyse

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Von: Helmut Anschütz

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Premiere bei der Sieges-Humba: Till Pape gibt zusammen mit Christian Zigenhorn vom Fanklub Veilchen-Power den Ton am Mikro vor. Hinten sitzen seine Teamgefährten und freuen sich mit dem Shooting Star der BG.
Premiere bei der Sieges-Humba: Till Pape gibt zusammen mit Christian Zigenhorn vom Fanklub Veilchen-Power den Ton am Mikro vor. Hinten sitzen seine Teamgefährten und freuen sich mit dem Shooting Star der BG. © A.T. da Silva/gsd

Mit dem dritten Sieg (82:74 gegen Würzburg) im fünften Spiel steht die BG Göttingen in der Basketball-Bundesliga sehr ordentlich auf Platz acht da.

Göttingen – „Gut, dass wir mit diesem Sieg in die Pause gegangen sind, das war wichtig für die Stimmung“, beschrieb Mathis Mönninghoff hinterher die Situation bei den Veilchen. Trainer Roel Moors will die kurze Saison-Unterbrechung dafür nutzen, in seiner belgischen Heimat Lier eine erste Analyse der bisherigen Spiele vorzunehmen.

Mit dem Training geht es erst am kommenden Donnerstag weiter.

Was Moors bei seiner Aufarbeitung des ersten Saisonabschnitts herausbekommt, will er zunächst für sich behalten und sich nicht in die Karten schauen lassen.

Vielleicht hat er zu wenig Rebounds geholt...

BG-Trainer Moors ironisch über Till Papes guten Auftritt

Was aber den Fans bislang aufgefallen ist: Moors und Assistent Olivier Fourcart haben gute Neuzugänge geholt, sodass die BG breit(er) aufgestellt ist. Allen voran Till Pape, der mit seinen 22 Zählern eine Karrierebestmarke setzte. „Wir haben eine gute Team-Chemie und keine Ego’s in der Mannschaft“, sagte der Medizinstudent bei MagentaSport. Und hatte gleich noch - obwohl er ja erst kurz in Südniedersachsen ist - ein dickes Kompliment für den Basketball-Standort parat: „Es ist einfach, sich in Göttingen wohlzufühlen.“

Neben Pape haben auch Mark Smith und Javon Bess als sichere Dreierschützen sowie auch Geno Crandall und Rayshaun Hammonds gut eingeschlagen. Von den verbliebenen Spielern überzeugte Harald Frey erneut. An Harper Kamp und Mathis Mönninghoff , der sein Heimdebüt gab,, wissen bei der BG alle, was sie an ihnen haben. Eine kleine Rolle spielten bislang Marios Giotis und Nachverpflichtung Max Besselink, die talentierte Nachwuchskraft Peter Hemschemeier allerdings noch gar keine.

Nüchtern und realistisch blieb Harper Kamp nach dem Würzburg-Match: „Wir suchen noch unsere Stärken und unsere Identität, Aber Hauptsache gewonnen“, so der BG-Kapitän, der erstmals mit seiner Tochter Marli auf die Ehrenrunde ging. Als „großes Problem“ sehen Kamp und auch Mönninghoff die zu wenigen Rebounds - natürlich ähnlich auch Coach Moors. „Darauf müssen wir alle zusammen noch besser achten“, sagt Kamp weiter. Die Würzburger hatten am Samstag elf Abpraller mehr eingesammelt - schon ein großer Unterschied. Ein anderer statistische wert mit „elf“ war dagegen wieder gut: Lediglich elf Ballverluste erlaubten sich die Veilchen, da kannte niemand groß meckern. Dabei galten die Mainfranken vorm Spiel ja als erfolgreichste „Balldiebe“ der Liga.

Mehr als eine Woche kann Coach Moors sein Team nach der Pause nun auf die folgenden schweren Aufgaben in Oldenburg und zweimal zuhause gegen Berlin (Liga und Pokal) vorbereiten.   (Helmut Anschütz/gsd)

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