Basketball-Bundesliga Männer

BG Göttingen ohne Neue in Heidelberg

Endlich wieder dabei: Die BG hofft, dass Haris Hujic (am Ball im Test gegen Jenas Moritz Plescher) sein erst viertes Spiel für die Veilchen absolvieren kann.
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Endlich wieder dabei: Die BG hofft, dass Haris Hujic (am Ball im Test gegen Jenas Moritz Plescher) sein erst viertes Spiel für die Veilchen absolvieren kann.

Unter erschwerten Bedingungen nimmt die BG Göttingen nach der Länderspiel-Pause das Auswärtsspiel in der Basketball-Bundesliga am Samstag bei den MLP Academics Heidelberg in Angriff. Tipoff ist um 18 Uhr im neuen „SNP-dome“, MagentaSport überträgt live.

Göttingen – Erschwerte Verhältnisse gibt es nicht nur wegen der Corona-Problematik, deretwegen die Fans nur unter 2G+-Bedingung dabei sein dürfen, wodurch die Zuschauerzahlen wohl drastisch sinken werden. Für die Göttinger kommt hinzu, dass sie nur mit zehn Spielern antreten werden. Nach den Abgängen von James Dickey (nach Israel) und Zack Bryant (Finnland) ist die Suche von BG-Chefcoach Roel Moors nach zwei neuen Spielern noch nicht von Erfolg gekrönt gewesen.

„Das ist sehr schwierig zurzeit“, sagt Moors. „Ich möchte auch nicht schnell, schnell machen.“ Einen Schnellschuss, der sich dann möglicherweise als Rohrkrepierer entpuppt, möchte er unbedingt vermeiden. Moors: „Wir brauchen Extra-Qualität.“

Auf der kleinen Position, die Bryant einnahm, habe er aber „gute Hoffnung“, dass sich eventuell kommende Woche etwas ergibt, ein Nachfolger für den Amerikaner gefunden wird. Bei der großen Position von Dickey sei es sehr schwer, einen geeigneten Ersatz zu finden. Da täte der BG auch mehr körperliche Präsenz, als sie Dickey hatte, sehr gut – siehe im Spiel gegen München Bayerns Big Man Deschaun Thomas (18 Punkte). In Heidelberg werden sich 2,18 m-Hüne Philipp Hartwich und Harper Kamp den Job unter dem Korb teilen.

Unterdessen hofft Moors, dass er Haris Hujic endlich wieder einsetzen kann. Der Zweitliga-Spieler des Jahres der vergangenen Saison laborierte lange an einer Muskelverletzung im Oberschenkel und spielte bisher nur drei Mal.

Umso mehr wird in Heidelberg, das nach starkem Start zuletzt drei Mal verlor, wichtig sein, dass Kamar Baldwin (Zweiter der BBL-Scorerliste), Spielmacher Stephen Brown und Dreier-Spezialist Jake Toolson gut aufgelegt sind. „Heidelberg hat Defensiv-Qualitäten“, weiß Moors. Das Team von Coach Branislav („Frenki“) Ignjatovic, auch zweitbestes Rebound-Team der BBL (37,5), lässt nur 73,6 Punkte pro Spiel zu und hat nur zwölf Ballverluste pro Partie.

.  Bitter: Rund 25 BG-Fans wollten nach Heidelberg fahren. Am Freitagnachmittag musste die Tour abgesagt werden. Heidelberg darf nur 750 Fans reinlassen, die durch die Dauerkarten-Inhaber bereits abgedeckt sind. 1800 Tickets waren verkauft.

Mindestens 1000 Fans

Nach dem neuen Hygienekonzept darf die BG im Heimspiel gegen den MBC (11. Dezember) mindestens 1000 Zuschauer zulassen, eventuell kann diese Kapazität erhöht werden. Zudem gilt die 2G+-Regel (geimpft, genesen plus weiterer Corona-Test). Wegen der Abstandspflicht müssen Dauerkarten-Besitzer neue Plätze buchen, was auch für schon gebuchte Einzeltickets fürs MBC-Spiel gilt.

Weitere Infos dazu unter www.bggoettingen.de (haz/gsd-nh)

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