Basketball

BG Göttingen siegt beim Robinson-Debüt, aber Trainer Moors unzufrieden

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Da ist er, der Neue: Göttingens Nachverpflichtung Galen Robinson jr. (Mitte) als Ballverteiler gegen Aalsts Bastiaan van der Eynde (9) und Dorian Marchant (10). Links BG-Center Benedikt Turudic. 

Sechster Test, dritter Sieg für Basketball-Bundesligist BG Göttingen. Gegen den belgischen Erstligisten Okapi BC Aalst gewann das Team von Coach Roel Moors mit 85:79 (42:43).

Gute Nachrichten vor dem Spiel: Marvin Omuvwie stand nach seiner Gehirnerschütterung aus dem ersten Test in Frankfurt wieder zur Verfügung. Auf der Bank saß ebenso wieder umgezogen Dennis Kramer. Und der in der vergangenen Woche nachverpflichtete Galen Robinson kam nach fünf Minuten zu seinem Einsatz für die Veilchen. Sein erster Wurf trudelte jedoch vom Ring, als nächstes ging ein Pass von ihm ins Seitenaus – aller Anfang ist halt schwer.

Dafür lief es auf dem Parkett erst gut für die Göttinger. Nach Tai Odiases erster Führung lagen sie 13:7 vorn. Auffällig angenehm vor allem die Treffsicherheit vom britischen Spielmacher Luke Nelson, der fast traumwandlerisch aus acht Metern seine Dreier verwandelte.

Im weiteren Verlauf entwickelte sich eine ausgeglichene und enge Partie, in der die Belgier in vielen Situationen zu schnell für die BG-Abwehr waren. Dennoch lagen die Veilchen nach den ersten zehn Minuten 25:21 vorn. Nach gut 13 Minuten feierte dann auch BG-Center Dennis Kramer sein Comeback. Nach seiner langen Fußverletzung stand er im zweiten Viertel schon wieder fast sieben Minuten auf dem Feld. In der 16. Minute war schließlich auch Galen Robinson erstmals erfolgreich: Erst traf er zum 35:37-Anschluss, wenig später zur 40:37-Führung der Veilchen. Dennoch konnte auch er nicht verhindern, dass Aalst zur Halbzeit knapp mit 43:42 führte, obwohl die BG mit sechs von zwölf Dreiern eine gute 50-Prozent-Quote von jenseits des Perimeters hatte.

Hitzig begann die zweite Hälfte: BG-Mexikaner Jorge Gutiérrez und Aalsts schwergewichtiger Pape Badji gerieten am Boden aneinander, Omuvwie musste seinen Teamgefährten zurückhalten, damit nicht noch mehr passiert. Mit wechselnden Führungen ging’s weiter, kein Team vermochte sich abzusetzen. Erst Robinson, der mit schnellen ersten Schritten im Umschaltspiel nach vorn überzeugte, sorgte für das Göttinger 55:51. Insgesamt entschied die BG das dritte Viertel aber wieder für sich und lag nach 30 Minuten 63:58 in Front.

Gut aufgelegt präsentierte sich weiter Odiase, der mit vier Zählern den Schlussabschnitt eröffnete. Zum Schluss legte die BG in der Offensive zu, gestaltete das Resultat noch zu ihren Gunsten. Erfreulich: Bis auf Omuvwie und Mönninghoff konnten alle BGer punkten. Coach Moors war aber sauer: „Wir wollen BBL spielen, diese Leistung reicht dazu nicht aus. Defensiv waren wir nicht aggressiv genug, außerdem wieder zu viele Ballverluste. Und Robinson hat nicht wie ein Spielmacher gespielt.“ Am Samstag steigt der letzte Test gegen Jena.

Viertel: 25:21, 17:22 - 21:15, 22:21.

BG: Weidemann 8/davon 2 Dreier, Nelson 8/2, Gutierrez 12/2, Vargas 9/1, Kramer 6, Omuvwie, Odiase 21, Mönninghoff, Jackson 6, Dawkins 5/1, Robinson 8, Turudic 2.  gsd

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