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BG Göttingen testet zweimal: Weiterer Feinschliff in Frankreich

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Wieder die Zuverlässigkeit in Person: BG-Rekordspieler Mathis Möninghoff (am Ball gegen Jenas Alex Herrera) kam auf 26 Minuten Einsatzzeit. Nur Mark Smith spielte noch 50 Sekunden länger.
Wieder die Zuverlässigkeit in Person: BG-Rekordspieler Mathis Möninghoff (am Ball gegen Jenas Alex Herrera) kam auf 26 Minuten Einsatzzeit. Nur Mark Smith spielte noch 50 Sekunden länger. © Hubert Jelinek/gsd

Das sah doch schon wieder ein Stück besser aus! Basketball-Bundesligist BG Göttingen bringt sich weiter in Form für den schwierigen Start in der 1. Liga Anfang Oktober mit den Auswärtsspielen in Ulm und Crailsheim sowie zuvor schon das oder die Spiele im FIBA Europe Cup. Das 101:71 gegen Zweitligist Jena lieferte die nächsten Erkenntnisse.

Göttingen – „Es geht langsam voran“, meinte BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen. „Unser Spiel wurde wieder ein stückweit strukturierter.“ In die Hand nahmen es im Aufbau Harald Frey (zehn Assists) und Geno Crandall (sechs Vorlagen und sieben Steals), die viele gute Ideen hatten und die Angriffe initiierten.

Überhaupt deutete sich erneut an, wie flexibel die BG auf den einzelnen Positionen agieren kann. Auch Mark Smith ergriff vor allem nach der Pause die Initiative und versenkte drei Dreier wie Till Pape (3 von 3!).

BG-Trainer Moors: „In der Defensive wurden wir gegen Jena vor einige Aufgaben gestellt, über die wir im Training noch nicht gesprochen hatten. Das war gut, sodass wir nun daraus lernen können.“

Nun geht’s am Dienstag um zwölf Uhr zu zwei Auslands-Tests nach Luxeuil-les-Bains nach Frankreich (rund 100 km westlich vom französischen Mülhausen). Am Mittwoch trifft SLUC Nancy auf die BG, am Donnerstag Alliance Sport Alsace. Die Tour dient zudem als Teambuilding für das auf acht Positionen neu formierte Team - und eben dem weiteren Feinschliff.

Am Rande notiert: Drei der vier großen Banner an den Wänden in der Trainingshalle wie zum Beispiel „consecutive passes“ (aufeinanderfolgende Pässe) wurden abgehängt. Ex-Coach Johan Roijakkers hatte sie seinerzeit zur Motivation anbringen lassen. Jetzt ziert Werbung drei der vier Flächen.

Peterka verlässt Löwen

Bundesligist Löwen Braunschweig hat sich nach zwei Jahren von dem tschechischen Nationalspieler Martin Peterka getrennt. Der 27-Jährige erhält bei den Niedersachsen keinen neuen Vertrag mehr und wechselt deshalb zum Bundesliga-Konkurrenten Würzburg Baskets.

„Martin ist ein Wahnsinnstyp und hat mit seinem tollen Charakter, seiner intelligenten Spielweise und seinen spielerischen Qualitäten sehr gut zu uns gepasst. Aber wir haben uns dazu entschieden, unseren jungen Spielern wie Luc van Slooten, den Tischler-Zwillingen und Sananda Fru analog zu unserem Konzept mehr Verantwortung zu geben“, sagte Sportdirektor Nils Mittmann.  (dpa/haz-gsd/nh)

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