Basketball-Bundesliga Männer

BG Göttingen verpasst Überraschung in Bamberg

+
Aggressiv am Ball: Göttingens Neuzugang Terry Allen steuerte in Bamberg neun Punkte für seine Mannschaft bei. 

Dieses Ergebnis kommt nicht überraschend. Nicht unerwartet verlor die BG Göttingen in der Basketball-Bundesliga das Auswärtsspiel bei Brose Bamberg mit 82:89 (44:51). Die Veilchen sind nach der sechsten Niederlage im sechsten Spiel jetzt die einzige Mannschaft in der 1. Liga, die noch keinen Sieg einfahren konnte, nachdem Bayreuth in Frankfurt gewann.

Für die Veilchen war es zudem die 15. Pleite in Bamberg im 15. Auftritt bei den Franken. Aber sie haben in der zweiten Halbzeit zumindest an einer Überraschung geschnuppert und sie knapp verpasst. So knapp verlor die BG in Bamberg noch nie.

„Wir müssen die Rebound-Duelle unterm eigenen Korb gewinnen“, hatte BG-Coach Johan Roijakkers vorm Tip-off gesagt. Doch dazu war sein Team im ersten Viertel nicht in der Lage: Nur zwei Defensiv-Rebounds, insgesamt 3:9-Rebounds.

Dominik Lockhart glich Bambergs Führung per Dreier aus. Carter sorgte für das 5:5, ehe sich die Gastgeber langsam, aber stetig absetzten. Beim 19:9 nahm Roijakkers die erste Auszeit, doch viel brachte sie nicht. Bamberg erhöhte auf 24:12, nachdem Terry Allen per Dreier getroffen hatte. 29:17 nach den ersten zehn Minuten.

Besser lief es für die BGer im zweiten Abschnitt. Mathis Mönninghoff traf drei Freiwürfe, Kyan Andersons BG-Dreier Nummer vier und Dylan Osetkowski nach tollem Spielzug zum 27:33. Und nach Bamberger Auszeit verkürzte Lockhart per Dreier sogar auf 30:33. Die BG hatte endlich ihren Rhythmus gefunden. „Wir müssen Göttingens Rhythmus brechen“, hatte Bamberg-Coach Roel Moors vorm Spiel gesagt. Und dass man den zuletzt starken BG-Spielmacher Bennet Hundt kontrollieren müsse.

Ganz schnell war Bamberg aber wieder auf zehn Zähler weg (40:30), die die Veilchen aber ebenso flugs wieder auf 35:40 verkürzten. Das Roijakkers-Team zeigte sich in dieser Phase selbstbewusst und couragiert. Der gut spielende Anderson verwandelte drei Freiwürfe (beim Dreier gefoult) zum 44:48, ehe Kameron Taylor für den Pausenstand von 51:44 sorgte. Eklatant blieb die Differenz bei den Rebounds: 18:8 für die Franken.

Doch nachdem die BG das zweite Viertel mit 27:22 gewonnen hatte, entschied sie auch das dritte mit 20:15 für sich. In der Schlussphase des dritten Durchgangs glich Elias Lasisi per Dreier zum 64:64 aus. Das war aller Ehren wert und nach dem dünnen Start eher nicht zu erwarten.

Auch im Schlussviertel blieb die BG dran, hielt das Resultat eng, als Hundt seinen Dreier zum 71:72-Anschluss traf. Kurz danach aber kein Glück für die BG bei mehreren Angriffen.

Erfreulich, dass sich Anderson nach dem guten Pokalspiel in Frankfurt zu seiner besten Leistung in der Liga aufraffte – nicht nur wegen seiner 19 Punkte. Osetkowski war der beste der drei BG-Center; von Carter und Kramer war erneut kaum etwas zu sehen. Am Ende brachte Bamberg den Sieg mit Routine über die Runden. Die BG wartet aber weiter auf den ersten Sieg.  haz/gsd

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.