Basketball-Bundesliga: Samstag in Saarlouis

BG-Ladies: Abstieg für Crowder klar

Richard Crowder

Göttingen. Die Ausgangslage ist klar: Verlieren die BG 74 Veilchen Ladies am Samstag im letzten Auswärtsspiel der Basketball-Bundesliga bei den TV Saarlouis Royals, trainiert vom ehemaligen Ex-Göttinger Hermann Paar, der zugleich auch die deutsche Basketball-Nationalmannschaft der Frauen coacht, ist der sofortige Wiederabstieg aus der Bundesliga besiegelt.

Zwar ist nicht davon auszugehen, dass Heidelberg als letzter verbliebener Göttinger Abstiegskonkurrent gegen Vizemeister Keltern gewinnt. Doch die Heidelbergerinnen hielten dann den Abstand von vier Punkten zu den BG-Ladies und wären somit gerettet.

Bemerkenswert offen sieht BG-Ladies Geschäftsführer Richard Crowder die Situation: „Bei Licht betrachtet ist die Entscheidung schon gefallen. Alles andere ist Augenwischerei. Wir haben zwar nochmal eine letzte Chance, doch sie liegt wohl nur bei zwei, drei Prozent, dass wir beide Spiele gewinnen und Heidelberg beide verliert. Wir wollen uns jetzt würdig verabschieden.“

Mit nur vier Siegen in 20 Spielen ist eben die vor der Saison ausgerufene „Mission Klassenerhalt“ nicht zu realisieren. Enttäuscht war Crowder vor allem nach der Heimniederlage am vergangenen Sonntag gegen Chemnitz. „In der zweiten Halbzeit sind wir bei dem 0:14-Lauf in Panik verfallen, haben kein Teamspiel mehr gezeigt. Das war einfach schwach“, gibt er unumwunden zu.

Nichtsdestotrotz ist er am Samstag nochmal beim wohl letzten Erstliga-Auswärtsspiel dabei. An Bord sind auch alle Spielerinnen, Aufstellungsprobleme gibt es für Trainer Giannis Koukos nicht.

Angesichts des sich abzeichnenden Abstiegs hat sich Crowder schon seit einiger Zeit Gedanken darüber gemacht, wie es weitergeht. „Alles kommt auf den Prüfstand, auch ob wir in der Geschäftsführung Fehler gemacht haben“, nimmt er sich selbst nicht aus. Auch bei Trainer und Team wird analysiert, was schiefgegangen ist. Wohl mehr jedenfalls, als letztlich funktioniert hat. (haz/gsd-nh) Foto: nh

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