Letztes Hauptrundnspiel

BG-Ladies müssen selbst siegen und auf Halle hoffen

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Auch sie muss Samstag gegen Bad Aibling wieder herausragen: Göttingens Verdine Warner (am Ball) gegen die Chemnitzerinnen Abigal Veroswo Asors (rechts) und Margot Vidal Geneve.

Göttingen. „Das Unmögliche doch noch möglich machen“ – so überschreibt Klaus Plaisir, Hallensprecher der BG-Ladies seine Pressemitteilung Nr. 72 der laufenden Saison zum letzten Hauptrundenspiel in der Basketball-Bundesliga der Frauen am Samstag um 19 Uhr in der FKG-Sporthalle gegen die Fireballs Bad Aibling. Schön wär’s aus Veilchen-Sicht, doch irgendwie fehlt der letzte Glaube.

Zum einen benötigen die auf dem vorletzten Platz stehenden Göttingerinnen selbst einen Sieg gegen die starken Bayerinnen, die Vierter sind und Platz drei aber wohl nicht mehr erreichen können. Schon das ist für die Mannschaft von Trainer Giannis Koukos schwer genug! Gleichzeitig müssen die Veilchen Ladies darauf hoffen, dass die Lions Halle gegen Heidelberg gewinnen. Dann wären Heidelberg und Göttingen punktgleich – und die BG 74 hätte den besseren direkten Vergleich, würde also weiter in der 1. Liga bleiben.

Schwacher Auftritt im Hinspiel

„Erstmal müssen wir selbst gewinnen“, sagt BG-Ladies-Geschäftsführer Richard Crowder. „Alles andere, wie auf einen schlechten Tag von Heidelberg zu hoffen, ist zweitrangig. Wenn wir noch eine Chance haben wollen, dann müssen wir eine gute Leistung zeigen.“ Die Chance auf die Rettung ordnet er bei 20 Prozent ein.

Begründet mag dies auch darin liegen, dass die Veilchen-Frauen im Hinspiel einen schwachen Auftritt in Bayern hatten und mit 60:86 deutlich verloren. Es war der erste Einsatz von Francis Donders und Katarina Flasarova, die nachverpflichtet wurden bzw. zurückkehrten. Inzwischen sind sie wichtige Faktoren, doch auch mit ihrer Hilfe sieht es so aus, als ob es nicht reichen würde.

Fanunterstützung ist wichtig

Auch Bad Aibling (zwei Niederlagen in den vergangenen fünf Spielen) kommt mit einem Team, das hauptsächlich von ausländischen Spielerinnen bestimmt wird. Die Stützen sind die drei US-Girls Lindsay Sherbert (19,5 Punkte, fast 10 Rebounds), Destinee Young (13,2 / 6,8) und Chelsea Waters (12,1 / 7,5), die die Richtung bei den Bayerinnen aufzeigen. Sie in ihrem Wirkungskreis einzuengen, bedarf schon der größten BG 74-Anstrengung. Dazu kommen die französische Aufbauspielerin Cyrielle Recoura und die italienische Shooting-Guard Lauren Engeln. Zur kleinen Bad Aiblinger Siebener-Rotation zählen weiterhin Kapitänin Lena Bradaric, die sechs Monate verletzt war, und Alina Hartmann.

BG-Ladies-Chef Richard Crowder hofft im letzten Heimspiel der Veilchen Ladies noch einmal auf große Fan-Unterstützung, die Zuschauer sollen das Koukos-Team noch pushen. Das letzte Spiel ist es in dieser Saison indes noch nicht für die Veilchen-Ladies: Am übernächsten Samstag reisen sie zum Pokal-Final Four nach Chemnitz, wo sie im Halbfinale auf den TSV Wasserburg treffen. (gsd)

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