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BG-Ladies starten mit Niederlage in 2023

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Von: Walter Gleitze

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Beste Veilchen-Werferin: Lia Kentzler (links) im Dribbling mit Rotenburgs Anna Nicole Bay.
Beste Veilchen-Werferin: Lia Kentzler (links) im Dribbling mit Rotenburgs Anna Nicole Bay. © Hubert Jelinek/gsd

Der Einstieg in das Jahr 2023 ist den Medical Instinct Veilchen Ladies BG 74 Göttingen misslungen. Gegen die Hurricanes aus Rotenburg unterlagen die Göttingerinnen mit 55:68 (18:48).

Göttingen – Zwei völlig verschiedene Halbzeit bekamen die 200 Zuschauer in der FKG-Halle von beiden Teams geboten. Dominierten die Gäste eindeutig die ersten 20 Minuten, kamen die Veilchen Ladies völlig umgewandelt aus der Kabine, um zumindest in der zweiten Halbzeit das zeigen zu können, was sich ihr Trainergespann Fischer/Dzankic vorgestellt hatte.

„48 Punkte in einer Halbzeit zu kassieren, ist nicht akzeptabel“, war der Missmut von Jonas Fischer nachvollziehbar vor allem über die ersten zehn Minuten, in denen Viki Karambatsa zwar das 2:0 markierte, doch bis zur sechsten Minute gelang den Gastgeberinnen kein einziger Korb mehr beim Stande von 2:14, ehe Jennifer Crowder, die kurz darauf aufgrund ihres noch nicht ausgeheilten Knöchels geschont wurde, die beiden nächsten Korbpunkte zum 4:14 gelangen.

„Im Spiel Eins gegen Eins haben wir ganz schwach agiert, meinte Fischer, der mit seiner Kollegin in der Halbzeitpause an den Willen seines Teams appellierte. „In der ersten Halbzeit hat bei uns einfach auch die Einstellung gefehlt.“

Das sollte sich nach dem Seitenwechsel aber doch grundlegend ändern. Seine Spielerinnen hatten wohl sehr gut in der Kabine aufgepasst und legten einen 18:4-Lauf hin, waren nun auch viel aggressiver in der Defensive und erlaubten den Rothenburgerinnen nur ganz schwere Würfe. Der Vorsprung der Hurricanes war Ende des dritten Viertels von 30 zur Halbzeit auf 20 geschmolzen. Und er schmolz im letzten Viertel nach einem 10:0-Lauf auf zehn Punkte zusammen, weil die Veilchen nun auch in der Offensive viel erfolgreicher agierten und die Gäste auch weiterhin vom Korb weggehalten wurden. Zudem hatte Anna Nicole Bay, die in der ersten Halbzeit gefühlt fünf Dreier versenkt hatte (das Scouting war von Beginn an komplett ausgefallen, sodass es am Ende auch keines gab), traf nun vom Perimeter aus nicht mehr.

„Was das Team in der zweiten Halbzeit dann gezeigt hat – darauf lässt sich für die nächsten Spiele aufbauen“, zog Fischer trotz der Niederlage ein nachvollziehbar positives  Fazit.

Viertel: 4:24, 14:24 - 22:12, 15:8.

BG 74: Lieckfeld, M. Oevermann 8/davon 2 Dreier, A. Oevermann 4, Crowder 5, Kretzschmar, Karambatsa 9, Dohrmann 6, Tkatchenko 6, Wenke 7, Kentzler 10, Fengkohl.   (Walter Gleitze/gsd)

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