Basketball-Bundesliga Frauen: Marburg zu Gast, danach Pause

BG-Ladies unter Druck

Zuletzt in Hannover mit 18 Punkten erfolgreichste Göttinger Werferin: Marissa Janning (Mitte, hier gegen Nördlingens Kimberley Pierre-Louis (links) und Aleksandra Racic. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Zum für die BG-Frauen ungewohnten Samstagabend-Termin erwarten die Veilchen Ladies den BC pharmaserv Marburg. Die Partie wurde sogar noch von 19.30 Uhr auf 20.30 Uhr verlegt, damit sie sich nicht zumindest zeitgleich mit dem Heimspiel der BG-Männer gegen Würzburg überschneidet. Am Samstag wird diesmal gespielt, weil ab Sonntag eine Trainingsmaßnahme der Frauen-Nationalmannschaft läuft und daher keine Spiele mehr ausgetragen werden dürfen.

Mit fünf aktuellen deutschen Nationalspielerinnen reisen die Hessinnen mit ihrem Trainer Patrick Unger an. Stärkste Spielerin von diesem Quintett ist die 25-jährige Finja Schaake, die im Schnitt knapp über 16 Punkte pro Spiel erzielt. Weitere Nationalspielerinnen sind Alexandra Wilke (21), Marie Bertholdt 22), Svenja Greunke (28) und Stephanie Wagner (27). Vervollständigt wird der Kader unter anderem mit drei US-Amerikanerinnen und einer bulgarischen Centerin.

Keine Frage, dass der derzeitige Tabellenfünfte als klarer Favorit nach Südniedersachsen kommt. Gleichwohl meint BG 74-Trainer Giannis Koukos: „In jedem Basketballspiel werden die Karten neu gemischt. Warum sollen wir nicht auch mal gegen ein Topteam der Liga bestehen.“ Allerdings wäre ein Sieg der Veilchen Ladies, es wäre erst der zweite Saisonerfolg, eine Riesenüberraschung, zumal die Marburgerinnen mit etwas Wut im Bauch anreisen, hatten sie doch ihr letztes Spiel überraschend zuhause mit 69:72 gegen die Lions aus Halle verloren.

Wurfquote enorm verbessern

Um überhaupt eine Siegchance zu haben, muss die BG 74 ihre bisher gezeigten Wurfschwächen ablegen. Die jeweiligen Wurfquoten dokumentieren dies nachdrücklich: gegen Halle 26 Prozent, gegen Keltern 31 Prozent, gegen Wasserburg 28 Prozent, gegen Nördlingen 29 Prozent, gegen Hannover 27 Prozent – das ist nicht erstligatauglich! Es kann eigentlich nur besser werden.

„Trotz der Niederlagen der vergangenen Wochen arbeiten wir weiter hart im Training. Die Ladies sind äußerst motiviert, und wenn wir bei den Würfen auch mal mehr Glück haben, dann sollte uns der zweite Sieg bald gelingen“, bleibt Koukos vorsichtig optimistisch, weiß aber auch darum, dass sein Team lediglich Außenseiterchancen besitzt. (wg/gsd)

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