Basketball: Viel Lob für Spielmacher Ruoff und

BG-Nachzügler sind stark

Nette Begrüßung: Harper Kamp (rechts) lacht BG-Spielmacher Marco Grimaldi an. Die Gegner der Göttinger sollen aber kommende Saison nichts zu lachen haben. Foto: Jelinek

Göttingen. Auch im dritten und vierten Test wieder kein Sieg, aber bei der BG Göttingen waren sie dennoch – im Rahmen der Möglichkeiten zufrieden mit den Auftritten bei der stark besetzten „Krombacher Challenge“ in Hagen. Dass es gegen zwei etablierte Erstligisten schwer sein würde zu glänzen, war allen Beteligten vorher klar. So machten denn nicht zuletzt ausgerechnet die beiden neuen Spieler der Veilchen erstmals auf sich aufmerksam, die zuletzt erst in der vergangenen Woche zum Team von Trainer Johan Roijakkers stießen: Harper Kamp und Alex Ruoff.

Spielmacher Ruoff, der im belgischen Aalst auch in der EuroChallenge spielte, deutete an, zu was er in der Lage sein kann. Er brachte Qualität ins Spiel der Südniedersachsen. Schnelle, präzise Pässe, gute Übersicht – so kann Ruoff zum neuen Denker und Lenker bei der BG werden. Dass er zudem auch als eifriger Punktesammler überzeugte – umso besser! Mit 25 Punkten, darunter imposante sechs Dreier, wurde der US-Boy zum Topscorer der Veilchen, verteilte außerdem noch fünf Assists. Wobei der kurzgeschorene Ruoff nicht ausschließlich als Pointguard antritt, sondern auch auf der Position 2 (Shooting guard) zuhause ist.

Harper Kemp zeigt Präsenz

Mit Harper Kamp zeigte auch der zweite „Nachzügler“ der Göttinger, der noch vor Ruoff zur neuen Mannschaft gestoßen war, seine körperliche Präsenz unter anderem in den Duellen mit Münchens Neuzugang John Bryant (127 Kilo schwer). Dabei ist er mit lediglich 2,03 Meter für einen althergebrachten Center eher klein geraten. Aber Roijakkers hat bekanntlich schon mehrfach betont, dass ihm wendige „Riesen“ lieber sind als Hünen, die sich mehr schwerfällig bewegen.

Am traurigsten war indes Dominik Spohr. Der BG-Neuzugang war Anfang vergangene Woche im Training umgeknickt, versucht sich jetzt, mit diversen Physio-Behandlungen (Aqua-jogging) wieder fit zu machen. Die BG-Partien in seiner Heimat Hagen ließ er sich natürlich nicht entgehen.

„Wir haben uns gegen die Bayern gut verkauft, hatten sie am Rande einer Niederlage“, meinte Spohr, der hofft, eventuell schon wieder am kommenden Freitag im fünften Test gegen Landstede Basketball Zwolle aus Holland dabei zu sein. „Aber das wird natürlich knapp.“

Voll des Lobes war Spohr, der zuletzt für Gießen spielte und mit den Hessen abstieg, über Ruoff und Kamp. „Ruoff wird uns noch viel Freude machen“, meinte der derzeit verletzte BGer. „Und Harper geht dahin, wo es weh tut.“ Die erste Gelegenheit, auch das neue Duo live zuhause zu sehen, besteht am Freitag (19.30 Uhr) und Samstag (19 Uhr) gegen die erwähnten Holländer. (haz/gsd-nh)

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