BG-Neuzugang Lockhart von der Universiade in die Geheimtests

Mit der Nummer 3 für die BG: Göttingens Neuzugang Dominic Lockhart (am Ball im Test gegen Limburgs Khaliq Spicer) hat am 3. Juli Geburtstag. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Gelobt sei, was hart macht! Am vergangenen Freitag kam Dominic Lockhart nach einem Zwölf-Stunden-Flug von der Universiade in Taiwan zurück, wo er mit der deutschen A 2-Nationalmannschaft den fünften Platz eroberte. Doch nichts mit Pause, ausruhen und Jetlag verarbeiten! Bereits am Samstag stand der Neuzugang von Basketball-Bundesligist BG Göttingen wieder auf dem Feld und absolvierte seinen ersten Test für seine neue Mannschaft beim 75:92 gegen Limburg United aus Belgien.

Hart, härter, Lockhart – die Überschrift des HNA-Berichts vom 28. Juli über ihn traf erneut zu. „Eine Schonfrist brauche ich nicht“, meinte der bisherige Oldenburger zu der nicht alltäglichen Belastung nach seiner Rückkehr zur BG.

In Taipeh bestritt Lockhart mit dem Auswahlteam acht Spiele, gewann davon sieben – dumm nur, dass ausgerechnet das Viertelfinale gegen Lettland unglücklich mit 76:78 verloren ging, wodurch dem Neu-BGer das Halbfinale entging. „Ich bin aber auch mit Platz fünf zufrieden“, so Lockhart am Mittwoch bei der Team-Präsentation.

Die meisten Punkte erzielte Lockhart bei der Universiade im Spiel gegen Kanada: 15 in nur 15:49 Minuten Einsatzzeit. Am längsten (25:34 Minuten) stand er gegen Finnland auf dem Feld.

Gegen Köln und Hamburg

Am Wochenende stehen nun für die Veilchen die nächsten Geheimtests an. Nach den beiden Erstliga-Konkurrenten Gießen 46ers und Baskets Bonn sowie den belgischen Teams aus Antwerpen und Limburg geht es nun gegen zwei Pro A-Zweitligisten: Zunächst gegen die ambitionierten RheinStars aus Köln und dann gegen die nicht minder hoffnungsvollen Hamburg Towers. Tag, Ort und Zeiten sind erneut intern, Trainer und Teams bleiben ohne Zuschauer unter sich.

Die Kölner reisen mit ihrem neuen Trainer Dennis Wucherer an, der in der vergangenen Saison noch Bundesligist Gießen coachte. Team-Verantwortlicher ist Ex-Nationalspieler Stephan Beck, der lange Zeit auch TV-Kommentator war. Im Team ist auch sein Sohn Leon – und der frühere BG-Center Andreas Wenzl. Zum Kader der von Hamed Attarbashi trainierten Hamburger gehören der Göttinger Enosch Wolf und Justin Raffington, der Bruder vom ehemaligen Veilchen Jermaine Raffington. (haz/gsd)

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