Basketball-Bundesliga

BG-Profis in der Corona-Zeit: Kinder bespaßen, lesen, radeln, angeln

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Viel mehr Zeit für die Familie als sonst: BG-Center Dennis Kramer vor der Saison mit Ehefrau Meredith und seinen Söhnen Jackson (rechts) und Chase. 

Gemeinschaftliches Training? Momentan in Zeiten der Coronakrise völlige Utopie bei Basketball-Bundesligist BG Göttingen. Um nicht völlig durchzuhängen, üben die Spieler einzeln im Basketball-Zentrum, dribbeln und werfen – passen zu einem Mitspieler geht ja nicht.

Das Gefühl, auf den Korb zu werfen, wollen sich die meisten eben nicht nehmen lassen – ebenso wie das Krafttraining im angrenzenden „Athleticum“. Da aber die kurzen Trainingszeiten auch begrenzt sind, bleibt den Veilchen-Akteuren auch viel private Zeit für die Kinder wie bei Dennis Kramer und Mathis Mönninghoff. Adam Waleskowski geht gern mal angeln, Bennet Hundt liest viel. Mit ihren Familien, Freunden und Verwandten halten sie Kontakt über die elektronischen Medien.

So vertreiben sich die deutschen Spieler bei den Veilchen die Zeit. Die HNA hat sich bei den Spielern umgehört.

Kevin Bryant

„Ich habe mir ein neues Hobby zugelegt und erlerne gerade „Trading“. Man handelt dort mit Währung am Geldmarkt. Es gibt Online-Kurse, die ich mir regelmäßig anschaue. Zudem gehe ich im Basketball-Zentrum trainieren, natürlich nur alleine. Zu Hause schaue ich sonst viele Serien, oder ich spreche per FaceTime und Skype mit Freunden und Familie.“

Bennet Hundt

„Ich versuche mich, so gut es geht fitzuhalten und mache Einzeltraining im Basketball-Zentrum. Ich lese mehr als sonst. Momentan lese ich „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“. Ich versuche, die Zeit vor elektronischen Medien und auf Social Media zu begrenzen. Natürlich schaue ich aber auch mal einen Film oder eine Serie – das soll aber nicht ausarten. Mit meiner Familie, meiner Freundin und Freunden halte ich über FaceTime und das Telefon Kontakt.“

Dennis Kramer

„Ich bin natürlich viel zu Hause und versuche, so gut es geht, meine beiden Söhne Jackson und Chase zu beschäftigen. Wir puzzeln, spielen mit Lego, üben Basketball und Fußball spielen. Sie sollen aktiv sein und nicht den ganzen Tag vorm Tablet oder TV sitzen. Für mich selber trainiere ich, soweit das möglich ist. Alleine im Kraftraum und im Basketball-Zentrum ein paar Bälle werfen.“

Mathis Mönninghoff

„Ich bin jeden Tag im Basketball-Zentrum, um mich fit zu halten. Ich trainiere ein bisschen so, wie in der Sommerpause: Krafttraining, Bälle werfen. Nachmittags unternehme ich meistens etwas mit meiner Frau, meinem Sohn und dem Hund. Ich genieße es, so viel Zeit mit meinem Sohn Leno zu verbringen. Er liebt Fahrradfahren. Wir haben einen Kindersitz für ihn und machen Radtouren durch Geismar, zum Kiessee oder nach Rosdorf.“

Adam Waleskowski

„Ich bleibe so viel wie möglich zu Hause, gehe aber natürlich regelmäßig mit meinem Hund spazieren. Außerdem gehe ich mehr angeln als sonst, weil ich mehr Zeit habe und das Wetter momentan so gut ist. Ich mache zudem Yoga-Übungen im Garten meiner Wohnung und koche viel. Mit meinen beiden Nichten Lola und Lucy, die in den USA leben, unterhalte ich mich über FaceTime, und wir spielen Online-Monopoly.“

Marvin Omuvwie

„Ich koche viel, spiele Playstation, schaue Netflix und zeichne. Ich putze auch häufiger meine Wohnung, denn wenn man so oft zu Hause ist, will man ja auch, dass es ordentlich aussieht. Im Basketball-Zentrum mache ich alleine Wurf- und Krafttraining. Mehr als sonst halte ich Kontakt zu Kumpels über FaceTime.“  gsd/nh

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