Basketball-Bundesliga Frauen

Bitteres 56:82 der Göttinger Veilchen Ladies

Neun Punkte erzielt: Eine zumindest solide Leistung bot Göttingens Katharine Tudor (rechts), hier gegen Osnabrücks Emma Eichmeyer.
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Neun Punkte erzielt: Eine zumindest solide Leistung bot Göttingens Katharine Tudor (rechts), hier gegen Osnabrücks Emma Eichmeyer.

Ihre zweite Niederlage in Folge kassierten die medical instinct Veilchen BG 74 Göttingen in der Damen-Basketball-Bundesliga.

Göttingen – Nach dem 60:72 in Saarlouis setzte es gestern gegen die GiroLive Panthers aus Osnabrück eine herbe 56:82 (32:49)-Niederlage, die Veilchen-Trainer Goran Lojo mit einem simplen Satz kommentierte: „Osnabrück war das bessere Team.“

Eine weitere Analyse aus diesem Spiel: Eine Ruzica Dzankic ist einfach nicht zu ersetzen. Diesen Ausfall wollte allerdings Göttingens Spielerin Viki Karambatsa nicht als Entschuldigung gelten lassen. „Da müssen dann für Ruzica andere in die Bresche springen.“ Zudem war die Tschechin Kristyna Brabencova angeschlagen ins Spiel gegangen.

Bereits zu Beginn deuteten sich vor allem in der Defensive die Defizite an. Die Gäste gingen mit 4:0 in Führung. Nur ein Mal beim 7:6 hatten die Gastgeberinnen eine Führung inne. Zwar schaffte Katharine Tudor mit einem Dreier noch einmal im ersten Viertel beim 14:15 den Anschluss, doch in der Folgezeit bauten die Panthers vor allem im zweiten Viertel, dass Göttingens Morgan Pullins mit einem Dreier eröffnete, ansonsten aber überaus blass blieb, ihre Führung aus. Beim 36:24 in der 16. Minute war diese Führung zweistellig gestellt, und nach einem 9:0-Lauf stand es 44:28 – zu diesem Zeitpunkt bereits eine Vorentscheidung, zumal die Osnabrückerinnen traumwandlerisch trafen. Hingegen klebte den Veilchen das Wurfpech an den Händen.

„Wir haben zu viele Fehler gemacht, hatten 18 Ballverluste, Osnabrück dagegen nur zehn. Hinzu kam, dass uns die Panthers allein zwölf Mal den Ball gestohlen hatten“, erkannte Lojo die Überlegenheit der Gäste neidlos an.

Im dritten Viertel wurde es dann allerdings noch heftiger für die Göttingerinnen, denn kurz nach Wiederbeginn stellte Osnabrück den Vorsprung auf 20 Punkte Vorsprung beim 55:35. Dieser wuchs bis zum Ende dieses Viertels auf 36 Punkte an.

Im letzten Viertel gaben beide Trainer ihren Nachwuchskräften Spielzeit. So bauten die Zwillinge Meike und Annika Oevermann das Spiel der BG 74 auf, hatten zusammen lediglich einen Ballverlust und konnten mit ihren Mitspielerinnen dieses letzte Viertel gar mit 9:9 ausgeglichen gestalten, weil Osnabrück nun auch einen Gang zurückgeschaltet hatte. Allein vier Spielerinnen der Panthers scorten zweistellig, während dies auf Göttinger Seite nur Karambatsa mit zwölf und Jennifer Crowder mit zehn Punkten gelungen war.  gsd

Viertel: 19:23, 13:26 - 15:24, 9:9. BG 74: M. Oevermann, A. Oevermann, Crowder 10, Kretschmar, Brabencova 6/davon 2 Dreier, Karambatsa 12, Reichert 4, Pullins 5/1, Wenke 8/1, Tudor 9/1. Erfolgreichste Osnabrücker Werferinnen: Townsend 20/3. Fuehring 15/1, Cuic 13/3, Strozyk 11. (Walter Gleitze/gsd)

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