Braunschweigs Ex-BGer Adler: Freue mich auf das Göttingen-Spiel!

Erster Einsatz nach langer Verletzungspause: Braunschweigs Cornelius Adler (links) beim Niedersachsenduell in Oldenburg gegen Philipp Zwiener. Foto: dpa

Göttingen. Sie kennen sich noch aus alten Zeiten – am Sonntag sind sie Gegner im Niedersachsen-Duell der Basketball-Bundesliga zwischen den Basketball-Löwen Braunschweig und der BG Göttingen.

Während Robert Kulawick von Braunschweig nach Göttingen wechselte, ging der frühere BGer Cornelius Adler den anderen Weg. Nach dreieinhalb Jahren in Nürnberg kehrte Adler in seine Heimatstadt Braunschweig zurück.

Lange Leidenszeit

„Ich freue mich auf das Spiel gegen Göttingen“, sagt Adler. „Zweimal haben wir ja mit Nürnberg letzte Saison gegen die BG gespielt.“ Bei der Partie in der S-Arena war er aber schon nicht mehr mit dabei. Denn Adler hat eine lange Verletzungszeit hinter sich. „Die Achillessehne war zu 70 Prozent gerissen, es wurde sogar eine Operation notwendig“, erzählt er. Und die Rekonvaleszenz hat dann „ewig gedauert“. Schwierige Zeiten für einen Sportler.

„Jetzt bin ich aber wieder fit, aber es braucht noch Zeit“, sagt er weiter. „Ich muss jetzt eben wieder meine Spielzeit erarbeiten.“ Bei den Spielen in Oldenburg und in Hagen bekam er von Löwen-Trainer Raoul Korner seine ersten Einsatzzeiten. Damit haben die Löwen einen gefürchteten Dreier-Schützen mehr.

Bei den Veilchen war er 2010 jedoch nur ein gutes halbes Jahr. Aus dieser Zeit kennt er aber noch Kulawick. „Er war immer supernett“, erinnert sich Adler an seinen sonntäglichen Kontrahenten. Dann trennten sich die Wege, Adler wechselte nach Nürnberg. „Leider haben wir es wieder nicht geschafft, aufzusteigen“, erzählt der Braunschweig-Rückkehrer. „Ich wollte jetzt aber nochmal was anderes sehen.“ Mit dem aus Österreich stammenden Löwen-Coach Korner hatte er „gute Gespräche“, so dass die Verpflichtung alsbald zustande kam. So ist Adler auch wieder näher bei seiner in Braunschweig ansässigen Familie, die am Sonntag (17 Uhr) in der Volkswagenhalle sein wird.

„Gegen Göttingen zu spielen, ist immer ein tolles Erlebnis. Die Göttinger Fans werden sicher wieder gute Stimmung machen, da wird einiges los sein“, sagt Adler über die erwarteten 400 Veilchen-Fans, die das Auswärtsspiel zu einem Heimspiel machen wollen. Immerhin ist die Tour mit rund 115 Kilometern die kürzeste Auswärtsfahrt der Saison. (haz/gsd)

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