2. Basketball-Bundesliga: Große Resonanz beim Sponsoren-Informationsabend der BG Göttingen

Bundesliga – aber nicht um jeden Preis

Alexander Schneehain

Göttingen. „Konstruktiv vorausschauend“, so Vertriebsleiterin Anna Jäger, wolle die BG Göttingen ihre Gegenwart und Zukunft im Basketball gestalten (HNA berichtete). Um die derzeitige Lage zu erörtern, hatte der Zweite der 2. Basketball-Bundesliga am Dienstag im Restaurant „Planea“ zu einem Informationsabend geladen - und gut 130 Sponsoren und „BusinessClub (BC)“-Mitglieder waren dabei, so Dr. Alexander Schneehain, der Vorsitzende der Sponsoren-Vereinigung.

Er zeigte auch den momentanen Trend auf: „Die erste Liga ist gewünscht – aber nicht um jeden Preis.“ Was bedeutet: Bei der BG möchte man gerne das Comeback in der Bundesliga realisieren, aber nach einem Jahr in der 2. Liga muss die Eliteklasse, in der man vor dem sportlichen Abstieg und der folgenden Insolvenz fünf Jahre war, auch absolut finanzierbar sein.

Schneehain weiter: „Es war eine schöne Veranstaltung. Mit mehr als 130 Teilnehmern waren mehr als doppelt so viele anwesend wie bei der ersten Sponsoren-Veranstaltung im September.“ Von Anna Jäger und Frank Meinertshagen, Geschäftsführer des insolventen „starting five GmbH“-Nachfolgers „Pro Basketball Göttingen GmbH“ wurden Konzepte für die erste und zweite Liga vorgestellt. „Schon, dass es jetzt die jahrelang geforderte Transparenz gibt“, führte BC-Chef Schneehain weiter aus. Er berichtete, dass in dieser Saison nach Vorstellung der Zahlen bislang „solide gewirtschaftet“ wurde. Teilnehmer berichteten, dass zwei Szenarien vorgestellt wurden: In den kommenden vier Wochen wolle die BG mit den wichtigsten Sponsoren zwei Gespräche führen: Einmal über die 2. Liga Pro A und zweitens über die Basketball-Bundesliga.

Auch ein anderer Teilnehmer des Sponsorentreffs sprach von einem „gelungenen Abend“, der „taktisch gut“ bestritten worden sei. Angemerkt wurde aber, dass die momentanen Sponsorengelder (gut die Hälfte des derzeitigen Ein-Millionen-Budgets) etwa verdreifacht werden müssten.

Pommer als Gast-Redner

„Star-Gast“ Jan Pommer, Geschäftsführer der BBL, erläuterte die Lage, Entwicklungen und Tendenzen in der 1. Liga. Zudem betonte er, dass sich die Bundesliga auf Göttingen freuen würde. Allerdings seien zwei Millionen Etat eher die untere Grenze.

Auch Meinertshagen verwies auf die zwei bevorstehenden Szenarien. „Wenn wir den Aufstieg sportlich schaffen und ihn nicht wahrnehmen, würde das in Göttingen nicht funktionieren. Außerdem wird es in der nächsten Saison nicht einfacher aufzusteigen.“ Weil starke Erstligisten absteigen und mehrere derzeitig Zweitligisten heftig aufrüsten.

In Aussicht stellte Meinertshagen, dass die BG noch einen guten deutschen und einen ausländischen Spieler bis zum Transferschluss am 31. Januar holt. (haz/gsd) Foto: nh

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