Chef-Suche läuft, Kamp nach Verletzung zurück im BG-Team

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Wieder im BG-Team: Auf solche rassigen Kampfszenen um den Ball wie hier zwischen Göttingens Harper Kamp (rechts) und Bonns Angelo Caloiaro hoffen die BG-Fans jetzt wieder.

Göttingen. Nach der einwöchigen Pause in der Basketball-Bundesliga (BBL) hat die BG Göttingen seit dem vergangenen Sonntag wieder das Training aufgenommen.

Eine konzentrierte Woche läuft, schließlich will Trainer Johan Roijakkers seine Mannschaft topfit haben für den ersten von zwei aufeinanderfolgenden Auswärts-Krachern am kommenden Sonntag (20 Uhr) in Bamberg, ehe es eine Woche später nach Oldenburg geht.

Nachdem sich Harper Kamp Mitte Dezember an der linken Wade verletzt hatte, hoffen die Veilchen auf sein Comeback bei der Partie in Bamberg. Der Center fehlte den Göttingern in den vergangenen Spielen. „Sieht prima aus bei ihm“, meinte Trainer Johan Roijakkers am Mittwochabend. „Er konnte im Training alles mitmachen.“ Erstmals seit langem waren alle zehn Profis dabei.

Die Bamberger bestritten am Mittwochabend im deutsch-deutschen Duell noch das erste Heimspiel in der Eurocup-Zwischenrunde gegen Bayern München (bei Redaktionsschluss noch nicht beendet).

Erleichterung wegen Halle

Ein großer Stein dürfte den BG-Verantwortlichen vom Herzen gefallen sein. Nicht schon zur kommenden Saison, sondern erst zur Spielzeit 2017/18 müssen die Erstligisten eine immer zur Verfügung stehende Trainingshalle vorhalten. Das erklärte BBL-Sprecher Dirk Kaiser (Köln) gegenüber der HNA. Vielerorts herrschte die Ansicht vor, die Halle müsse schon zur kommenden Serie bereitgestellt werden. Doch dem sei nicht so, meinte Kaiser. Derzeit gebe es eine Übergangsregelung in diesem „ganz komplexen Thema“.

Schließlich müsse ein eventueller Neubau einer solchen Halle ja auch mit der örtlichen Kommune abgestimmt werden und da sei ein Zeitraum von nur gut einem Jahr Vorlauf viel zu kurz. Damit wischte Kaiser auch in Göttingen aufgekommene Gerüchte vom Tisch, die BG habe 75.000 Euro zahlen müssen, weil sie eine entsprechende Trainingsstätte derzeit nicht vorweisen könne – offenbar nur eine Latrinen-Parole.

Favorit im Spiel

Mitten in der Entscheidungsfindung befinden sich derzeit BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen und die sieben Gesellschafter bei der Suche nach einem Nachfolger für die nach München zu einem Logistik-Unternehmen gewechselte bisherige Co-Geschäftsführerin Anna Jäger. Es habe sich eine stattliche Anzahl an interessanten Kandidaten beworben, hieß es aus Kreisen der Gesellschafter, wobei die in Frage kommenden Personen nicht nur aus den einschlägigen Basketball-Kreisen kämen. Es gebe sogar schon einen Favoriten, war zu hören. „Vor März gibt es aber wohl keine Entscheidung“, hieß es aus der „Pro Basketball Göttingen GmbH“. Schließlich ständen der- oder diejenigen auch noch an anderer Stelle in Lohn und Brot.

Der Neue soll als Haupt-Aufgabe die so wichtige Sponsoren-Akquise und -Betreuung von Anna Jäger weiterführen und so auch Meinertshagen entlasten, dessen eigentlicher Job immer noch der beim ASC 46 Göttingen ist. (haz/gsd)

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