DBBL-Pokal: BG-Ladies schlagen Wuppertal mit Neuzugang Flasarova

Wie in alten Erstliga-Zeiten: Göttingens Neuzugang Katarina Flasarova (M.) wirbelt mit wehenden Haaren durch die Wuppertal Abwehr mit Hannah Wischnitzki (4) und Wiebke Bruns (12). Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Ohne große Probleme sind die BG 74 Veilchen Ladies in der zweiten Runde des DBBL-Pokals mit einem 79:39 (38:22)-Kantersieg gegen den BTV Wuppertal-Barmen ins Achtelfinale eingezogen. Mit dabei im Göttinger Team war sogar noch eine dritter Neuzugang: Katarina Flasarova (30), die wie Monique Smalls (für Joanna Miller) und Katharina Müller per Blitz-Transfer zurückgeholt wurde.

Jeden Tag ’was Neues in dieser Woche von den BG-Veilchen Ladies! Vorm verspäteten Beginn des Pokalspiels gegen Wuppertal-Barmen (Stau auf der Autobahn) wurde bekannt, dass die Göttingerinnen sogar noch eine weitere Spielerin verpflichtet haben: Katarina Flasarova kommt wie Monique Smalls zurück zu den BG-Frauen. Zuletzt hat sie für Bundesliga-Rückkehrer Giro Live Panthers Osnabrück gespielt, in der Saison davor für Erstligist Hurricanes Rotenburg. Da die Tschechin in Osnabrück nicht zufrieden war , ergab sich kurzfristig die Möglichkeit, sie zurück zu holen. Bereits unter Vlastibor Klimes spielte sie zu Bundesliga-Zeiten der BG 74 in Göttingen. Flasarova, „Mo“ Smalls und Katharina „Kitty“ Müller als dritte Neue waren allesamt schon spielberechtigt.

Kein Erbarmen mit Barmen

Und was legten die BG-Ladies los! Das war fast zum Erbarmen für die Wuppertalerinnen. Fast logisch, dass Rückkehrerin Smalls die ersten zwei Punkte für die BG 74 erzielte. Sie brachte sofort wieder diese Power ins Göttinger Spiel, an der es zuletzt gefehlt hatte. „Da spielt ja ´ne ganz andere Mannschaft“, meinten die Zuschauer. Und auch fast logisch: Flasarova legte gleich mal zwei Dreier in Folge zum 14:2-Zwischenstand hin. So machen die BG-Ladies wieder richtig Spaß!

Wuppertal bekam die ganze Rache für die BG-Schlappe zum Saisonauftakt (82:84 nach zwei Verlängerungen) zu spüren. Unaufhörlich ging es Richtung Gäste-Korb, das Team von Trainer Hermann Paar war fast überhaupt nicht aufzuhalten. Und ließ dabei sogar noch jede Menge Chancen liegen. Mit dem 22:38 war Wuppertal zu Pause noch überaus gut bedient.

In der Pause schien Coach Paar sein Team noch heißer gemacht zu haben. Der BG-Express kam nach dem wechsel noch mehr auf Touren, schenkte Wuppertal einen Korb nach dem anderen ein.

Vorsprung wuchs stark an

Immer größer wurde der Vorsprung, die leider nur 177 Fans hatten ihre helle Freude mit den „neuen, alten Veilchen Ladies“. Auch Trainer Paar war total happy: „So ein gutes Management wie bei der BG habe ich lange nicht erlebt. Dass die Neuzugänge so schnell klar gemacht werden konnten, ist toll. Jetzt haben wir wieder eine richtig gute Basis.“ Und auch „Mo“ Smalls strahlte trotz des Jet-lags: „Es ist wieder wie zuhause. Wir müssen jetzt wieder unsere gute Team-Chemie entwickeln.“ Und „Kitty“ Müller: „Auch wenn manches noch chaotisch war – wir haben so schnell und mit so viel Dynamik gespielt.“

BG 74: Crowder 2, Pilz 1, Hirmke 4, Dobroniak 5, König 6 , Flasarova 16/davon 4 Dreier, Müller 6, Smalls 12/1, Lücken 5/1, Anderson 16, Zimmermann 6/2. (gsd)

Von Helmut Anschütz

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