Frauen-Basketball

Aus im DBBL-Pokal: Starke zweite Hälfte der flippo Baskets ist zu wenig

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Voller Einsatz: Göttingens Jenny Crowder (Mitte, hier gegen Hernes Kennedy Leonard und Adelina Abaiburova, links) spielte in Osnabrück 40 Minuten durch. 

Aus mit Applaus: Die flippo Baskets Göttingen schlagen sich im DBBL-Pokal in Osnabrück vor allem in der zweiten Halbzeit gut. Doch eine schwache erste Hälfte sorgt für das Aus. 

Raus mit Applaus aus dem DBBL-Pokal! Doch danach sah es für die flippo Baskets BG 74 Göttingen bei den GiroLive Panthers in Osnabrück zumindest in der ersten Halbzeit nicht aus. Die Mannschaft von Trainer Goran Lojo fand nicht ins Spiel, lag zur Pause mit 27:41 zurück. Aber als Jill Morton 71 Sekunden vor Schluss per Dreier zum 65:65 ausglich, lag die Überraschung in der Luft.

Doch Jenny Strozyk entschied das Pokal-Achtelfinale mit fünf Punkten in den letzten Sekunden für die Panthers. Die starke zweite Halbzeit der Göttingerinnen, die sie 38:29 gewannen, reichte letztlich nicht.

„Ich bin sehr zufrieden mit dieser Leistung“, meinte Baskets-Geschäftsführer Richard Crowder. „Wir haben 20 Punkte Rückstand (28:48, 23. Minute/d. Red.) aufgeholt und doch noch verloren. Über eine starke Verteidigung haben wir die Stopps bekommen und die Energie für die Offensive erhalten. Am Ende fehlen aber die Körner.“

flippo Göttingen: Rotation in der Mannschaft kleiner als sonst

Das lag auch daran, dass die flippo Baskets ohne Cayla McMorris antraten und die Rotation noch kleiner als sonst war. Sie hatte Oberschenkelprobleme, wurde für die Liga geschont. „Die ist wichtiger“, so Crowder, dessen Tochter Jenny durch- und gut spielte, kurz vor Schluss aber ein einziges Mal entscheidend den Ball verlor.

In der ersten Hälfte war von den BGerinnen wenig zu sehen. Die Panthers packten zu, trafen acht von 13 Dreiern, hatten 9:1-Assists und 26:15-Rebounds, während die Gäste nur 6 von 14 Freiwürfen trafen.

flippo Göttingen verpasst Chance zur Überraschung um Haaresbreite

Nach der Pause kassierte Megan Mullings ihr viertes Foul – ein schlechtes Zeichen. Doch irgendwie ging ein Ruck durchs Lojo-Team, das nun immer weiter aufholte und durch Sandra Azinovic nach 30 Minuten auf 54:55 herankam. Sinnbildlich stand Jill Morton: Null Punkte vor der Pause, danach 14. Am Ende entschied auch die Dreier-Quote (42:19 Prozent) und Rebounds (41:30) für Osnabrück. Die BG 74, die 17 Ballgewinne hatte, konnte dagegen die Chance zur Überraschung um Haaresbreite nicht nutzen.  haz/gsd

Viertel: 20:14, 21:13 – 14:27, 15:11. flippo Baskets BG 74: Blazevic 10, M. Oevermann, Crowder 15/1 Dreier, Morton 14/2, Azinovic 4, Karambatsa 5, Mullings 17/1, Göttling, Keune.

Anfang November hatten die Frauen von flippo Göttingen eine lange Auswärtsfahrt vor sich.569 Kilometer fern der Heimat ging es gegen Serienmeister TSV Wasserburg.

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