BG im Derby gegen Braunschweig: Packt euch die Löwen!

Göttingen. Jetzt geht’s um alles für die BG! Am Freitag steigt das erste „Do-or-Die“-Spiel im Kampf um den Einzug in die Playoffs der Basketball-Bundesliga. „Gewinnen oder abhaken“ bedeutet das frei übersetzt im Basketball-Deutsch.

Gegner ab 20 Uhr in der S-Arena ist ausgerechnet Niedersachsen-Nachbar Löwen Braunschweig, der ebenfalls noch verbissen um die Playoff-Qualifikation kämpft.

Genau wie die Veilchen muss auch das Team des österreichischen Trainers Raoul Korner dieses Derby unbedingt gewinnen, um die Chance auf Rang acht zu wahren. Ein vor Spannung knisterndes Match wartet auf die 3447 Zuschauer – die BG freut sich auf das inzwischen schon elfte ausverkaufte Spiel in der S-Arena oder Lokhalle seit dem Wiederaufstieg.

Wurde eine Zeitlang noch über die besseren direkten Vergleiche gemutmaßt, sind sie inzwischen völlig egal. Für beide Mannschaften zählt nur der Sieg. Nur zwei Punkte lassen das eine oder das andere Team im Playoff-Rennen. Das Hinspiel gewann die BG in der Volkswagen-Arena mit 81:79.

Veilchen-Trio wieder dabei

Alex Ruoff fehlte dabei wegen einer Knöchelverletzung, auf Harper Kamp verzichtete BG-Trainer Johan Roijakkers aus disziplinarischen Gründen und „Zauberzwerg“ Khalid El-Amin musste nach der Pause wegen Hüftproblemen passen. Am Freitag sind aber alle dabei!

„Braunschweig ist sehr viel stärker als im Hinspiel“, warnt BG-Abwehrspezialist Dominik Bahiense de Mello vor den Löwen, die am vergangenen Sonntag erst im letzten Viertel das für sie so wichtige Spiel in Bayreuth noch zu einem 71:61-Sieg drehten und so ihre Playoff-Chance wahrten.

Insgesamt machen sich am Freitag etwa 200 Löwen-Anhänger auf den Weg nach Göttingen, um ihr Team in diesem Entscheidungsspiel zu unterstützen. Etwa die Hälfte davon reist mit zwei von Löwen-Partnern gesponserten Reisebussen an.

Die BG-Fans organisieren solche Auswärts-Touren selbst – wie am Sonntag (17 Uhr) zum MBC, wo wohl auch rund 200 Veilchen-Anhänger dabei sein werden. Die BGer treffen dort auf zwei (alte) Bekannte. Marc Liyanage gehörte vergangene Saison mit zu den Aufstiegshelden, wechselte dann nach Weißenfels, gegen das die BG das Hinspiel chancenlos mit 66:89 vergeigte. Christian Standhardinger absolvierte einen Teil der Vorbereitung bei der BG, war dann aber zu teuer für eine Verpflichtung.

Liyanage, der am Mittwoch mit dem MBC in Tübingen mit 54:75 einging: „Wir spielen nicht mit halbem Einsatz, haben keine Punkte zu verschenken und wollen einen guten Abschluss in unserem letzten Heimspiel.“ Den Erfolg seines Ex-Teams hat Liyanage mitverfolgt: „Johan steckt viel Arbeit rein, deshalb ist es verdient, dass Göttingen noch Playoff-Chancen hat.“

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