Die Halle war mit 6200 Zuschauern ausverkauft

Deutliche 65:89-Pleite: Ulm lässt BG Göttingen keine Chance

In Ulm war für die BG absolut nichts drin: Scott Eatherton in der Mitte seiner Göttinger Teamgefährten Darius Carter, Mathis Mönninghoff, Alex Ruoff und Jesse Sanders (von links). Foto: dpa

Ulm. Für die BG Göttingen blieb der Silvester-Knaller aus. Beim ungeschlagenen Bundesliga-Spitzenreiter ratiopharm Ulm kassierten die Basketball-Veilchen die erwartete Niederlage.

Sie verloren in einer erneut mit 6200 Zuschauern ausverkauften Halle mit 65:89 (33:47).

Während Leon Williams wie erwartet nicht dabei war, kehrte BG-Kapitän Dominik Spohr in die Mannschaft zurück. Bei den Ulmern fehlte neben dem am linken Knie verletzten Center Tim Ohlbrecht, der Montag operiert wird, auch Spielmacher Per Günther (Nacken) .

Für BG-Anführer Alex Ruoff stand die Partie schon von Beginn an unter keinem guten Stern. Schon das erste Foul war völlig überflüssig, und nach nicht einmal 13 Minuten hatte er schon das dritte auf seinem Konto, woraufhin ihn Trainer Roijakkers vom Parkett nahm und Nachwuchsmann Joanic Grüttner aufs Feld schicken musste, da Williams ja fehlte.

Veilchen dreimal vorn

Im ersten Viertel lagen die Veilchen zwar dreimal durch Jesse Sanders und Scott Eatherton jeweils mit einem Zähler vorn, doch ab der sechsten Minute diktierte der Tabellenführer das Match. Den Göttingern unterliefen immer wieder schlechte Pässe vor allem ein halbes Dutzend Mal unter den Ulmer Korb, was die Gastgeber immer wieder zu Schnellangriffen ausnutzten. Teilweise war ein Klassenunterschied zu erkennen.

Ins zweite Viertel startete Ulm mit einem 8:0-Lauf und Ruoff kassierte nach 12:45 Minuten sein drittes Foul. Zudem hatte die BG schnell die Team-Foul-Grenze erreicht, so dass die Ulmer in der Folge immer wieder an die Freiwurf-Linie gingen – durch die vielen Unterbrechungen war das Spiel alles andere als attraktiv. Ulm hielt seinen Vorsprung stets bei etwa zehn, zwölf Punkten und ließ die Veilchen nicht heankommen. In der Schlussphase der ersten Hälfte brachte Roijakkers dann sogar noch Danny Borchers. Mit 47:33 für die Ulmer ging es in die Pause.

Auch nach dem Wechsel kontrollierte die Gastgeber weiter die Partie, hielten die Veilchen auf Distanz. Die mühten sich zwar nach Kräften, doch die Mittel der Roijakers Truppe waren begrenzt. Roijakkers brachte jetzt Ruoff wieder aufs Feld, der auch einen schönen Dreier versenkte. Doch wirklich gefährliche werden konnten die Göttinger den Ulmern nicht.

Nicht unter Kontrolle zu bekommen war bei den Ulmern vor allem der Ex-BGer Raymar Morgan, der einmal mehr zum Topscorer beim Team von Trainer Thorsten Leibenath avancierte. Nach 33 Minuten war dann für Adam Waleskowski nach seinem fünften Foul die Partie zu Ende. Ulms Coach schickte seinen Nachwuchs aufs Feld, die konnten einfach nicht mehr mithalten und gingen mit einer herben Pleite auf die lange Rückfahrt.

Viertel-Ergebnisse: 23:17, 24:16 - 19:17, 23:15.

BG: Veikalas 6, Ruoff 5, Carter 11, Schwarz 6, Mönninghoff 11, Waleskowski 4, Sanders 14, Eatherton 8, Borchers, Grüttner. (haz/gsd)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.