Dickes Lob der BBL für die Aufsteiger der BG Göttingen

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Nie mehr 2. Liga! Die Fans der BG Göttingen feiern den Aufstieg in die erste Bundesliga am Saisonende 2013/14. Im Basketball-Oberhaus begegnet man der Veilchen-Rückkehr mittlerweile mit Anerkennung und Respekt.

Göttingen. Die Veilchen reiten auf der frisch-frechen Erfolgswelle, sind nach elf Spieltagen mit fünf Siegen Zehnter – und die Basketball-Bundesliga registriert dies mit Anerkennung und Respekt.

„Das ist wirklich überraschend positiv“, sagt Dirk Kaiser, Pressesprecher der BBL. „Ein gutes Zeichen für die Göttinger bei dieser Leistungsdichte in der Bundesliga, in der es sehr eng werden kann.“ Zu diesem Zeitpunkt schon zehn Punkte – das hatte auch Kaiser nicht erwartet.

Mehr Gegenwind in Rückrunde

„Ab der Rückrunde hat sich aber jeder Gegner auf die Göttinger eingestellt“, deutet er ein mögliches Ende des Überraschungs-Momentes an. „Die BG hat sich bisher respektvoll aus der Affäre gezogen“, so Kaiser weiter. Im Gegensatz zu Mitaufsteiger Crailsheim und auch Vechta in der vergangenen Saison hätte aber das Geschäftsführer-Duo Anna Jäger und Frank Meinertshagen schon gewusst, was mit der Bundesliga auf sie zukommt: Die weitaus größere Medienpräsenz sowie die ausgeprägteren Organisationsstrukturen beispielsweise.

Und auch den rein sportlichen Aspekt spricht Kaiser an: „Ein Spieler wie Göttingens Khalid El-Amin hat natürlich eine ganz andere Kragenweite.“ Das heißt: Akteure wie der Ex-NBA-Star verleihen gerade einem Aufsteiger und Erstliga-Rückkehrer das gewisse Extra.

Auch BBL-Geschäftsführer Jan Pommer erkennt den bisherigen Erfolg der BG an: „Was die BG Göttingen aktuell im sportlichen Bereich abliefert, ist aller Ehren wert – gerade auswärts. Wenn jetzt noch zuhause Erfolge eingefahren werden, dann dürfte die Euphorie und das Zuschaueraufkommen noch weiter zunehmen.“

Im Schnitt bisher 3030 Fans

Auch die Zuschauerzahlen der Veilchen sind durchaus beachtlich. Von den ersten fünf Spielen in der S-Arena war die Partie gegen Bonn ausverkauft (3447 Besucher). Gegen Bremerhaven und den MBC waren über 3000 Zuschauer in der S-Arena.

Mit einem Schnitt von 3030 Zuschauern lassen die Göttinger derzeit sogar sechs weitere Klubs hinter sich. Neben Braunschweig auch noch die Artland Dragons aus Quakenbrück sowie die Teams aus Tübingen, Bayreuth, Crailsheim und den Mitteldeutschen BC. Bei der Hallen-Auslastung sind sogar zwölf Teams hinter den Veilchen (87,9 Prozent).

Und die drei Lokhallen-Partien gegen Ulm (20. Dezember), Bamberg (22.12.) und Oldenburg (30.12.) versprechen weitere gute Zuschauerzahlen. Die Lokhalle ist bei der BBL mit 3798 Plätzen gemeldet. (haz/gsd)

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