Basketball-Bundesliga Frauen: BG-Ladies am Sonntag gegen ChemCats Chemnitz

Dreier-Königinnen zu Gast

Auszeit bei den BG-Ladies: Göttingens Chefcoach Giannis Koukos (2.v.l.) schwört seine Mannschaft nochmal auf den Gegner ein – das ist auch Sonntag gegen Chemnitz nötig. Foto: zje/gsd

Göttingen. Vorletztes Heimspiel für die Veilchen-Ladies – und jetzt geht es wirklich um alles: Die BG 74 muss am Sonntag (16 Uhr, FKG-Halle) gegen die ChemCats aus Chemnitz aufs Feld. Bei einer weiteren Heimniederlage dürfte der sofortige Wiederabstieg für den Aufsteiger so gut wie besiegelt sein.

Vor den Veilchen-Ladies tut sich allerdings eine Riesen-Hürde auf – die Dreier-Hürde der Gäste. Am vergangenen Wochenende gelang den Chemnitzer „Katzen“ ein Kunststück, das es so noch nicht gegeben hat, seit die Spieldaten der Damen-.Basketball-Bundesliga (DBBL) online erfasst werden. Beim 102:77 gegen Schlusslicht Halle trafen die Chemnitzer Spielerinnen 16 Mal von jenseits der Drei-Punkte-Linie bei insgesamt 24 Versuchen – macht eine sensationelle Quote von 66,6 Prozent. Eine der vorrangigen Aufgaben für das Team von Trainer Giannis Koukos lautet also: So viele Dreier wie möglich verhindern!

Der fünfte Sieg muss her

Für die Göttingerinnen ist der insgesamt erst fünfte Saisonsieg ein Muss, darüber besteht kein Zweifel. „Wir müssen gewinnen“, sagt BG-Ladies Geschäftsführer Richard Crowder unmissverständlich. Zwar würde auch bei einer Niederlage gegen Chemnitz immer noch eine Minimalchance auf den Klassenerhalt bestehen, doch hänge dies auch vom Ergebnis des Spiels Heidelberg gegen Bad Aibling ab.

Zumindest einen kleinen Vorteil würden die BG-Ladies bei einem Sieg gegen Chemnitz haben: Sie hätten nicht nur den direkten Vergleich mit den Sächsinnen nach dem 75:54.Hinspielerfolg für sich entschieden, sondern ihn auch gegenüber Halle und Heidelberg in der Tasche. Bei Punktgleichheit wäre der direkte Vergleich ausschlaggebend.

Wie so viele Teams in der DBBL kommt auch Chemnitz mit einer „Weltauswahl“ nach Göttingen. 13 Spielerinnen kommen aus acht Nationen, allein zwei Akteurinnen haben einen deutschen Pass. Die Amerikanerin Amanda Davidson ist die einzige Frau als Trainerin in der 1. Liga.

Keine Ausfälle bei der BG 74

Erfolgreichste Werferin bei den ChemCats ist die Schwedin Abigal Asoro mit 16,4 Punkten pro Spiel und 9,6 Rebounds. Göttingens Verdine Warner bringt es durchschnittlich auf 11,8 Zähler und 10,4 Rebounds. Weitere Leistungsträgerinnen sind die US-Girls Valerie McQuade und Kendall Noble sowie die Französin Margot Vidal-Geneve. Mit ihnen hat es Chemnitz geschafft, die entscheidenden Spiele gegen die Abstiegskonkurrenten zu gewinnen – im Gegensatz zu den Göttingerinnen.

Bei den BG-Ladies hat Marissa Janning ihre Brustbeinprellung auskuriert, bereits in Marburg stand sie wieder auf dem Feld. Auch sonst gibt es, so Crowder, keine Ausfälle. (haz/gsd-nh)

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