Viertelfinal-Aus nach dem 59:82 gegen die Frankfurt Skyliners

Basketball-Playoffs: Dritte Pleite - Veilchen k.o.

Hochkonzentriert: Den gegnerischen Korb nimmt der Göttinger Jermain Raffington (re.) ins Visier. Frankfurts Chris Moss kommt zu spät, um seinen Gegenspieler noch aufzuhalten. Foto: GSD

Frankfurt. Schluss und Aus – für die BG Göttingen ist die Basketball-Saison 2010/11 vorbei. Bei den Frankfurt Skyliners verloren die Veilchen gestern auch das dritte Viertelfinal-Playoff mit 59:82 (31:34) und schieden aus dem Wettbewerb aus.

Das Team von Trainer John Patrick versuchte noch einmal alles, kämpfte, hielt mit, musste sich ab der 25. Minute aber doch der individuellen Überlegenheit der Hessen beugen.

Die überraschenden Auswärtssiege von Oldenburg und Braunschweig am Samstag hätten der BG eigentlich noch einmal einen Schub Motivation verleihen können. Doch nach DaShaun Woods Eröffnungskorb für die Hessen und drei Zählern von Dwayne Anderson und Kyle Bailey (alle per Freiwürfe) für die Gäste spielte nur ein Team: Frankfurt.

Einem Uhrwerk gleich tickten die Skyliners im richtigen Rhythmus und führten nach fünf Minuten 14:6, wenig später sogar 18:6. Die Fans in der Ballsporthalle schon in Siegeslaune, doch so schnell wollten sich die Veilchen nicht geschlagen geben. Kapitän Little legte vier Punkte nach, Anderson verwandelte einen Dreier, so dass es erst 15:19 und zum Viertel-Schluss 18:22 hieß.

Als Jermain Raffington den zweiten Abschnitt mit dem Korb zum 20:22 begann, waren die Südniedersachsen wieder richtig gut im Geschäft. Jason Boone brachte sie sogar auf einen Zähler heran (24:25), doch unübersehbar war auch einmal mehr, dass es an den „Kleinigkeiten“ mangelte. Hier ein Rebound, da ein Tip-In und einfach auch mal ein bisschen Glück – so blieb dem Patrick-Team eine kleine Wende der Partie verwehrt. Sehr unglücklich zudem, dass sich Dreier-Spezialist Robert Kulawick nach 17:30 Minuten bereits sein viertes Foul eingehandelt hatte. Für ihn sprang indes Louis Dale in die Bresche und netzte den dritten Göttinger Dreier zum 32:29-Zwischenstand ein. Mit einem 34:31 ging es kurz danach in die Kabine.

Die BG hatte sich wacker gehalten, verteidigte ordentlich, so dass kein Frankfurter sich als der entscheidender Akteur herauskristallisieren konnte. Im eigenen Team gab Patrick Raffington und Christoph Tetzner weit mehr Spielzeit als sonst.

Vier Punkte von Anderson zu Anfang der zweiten Halbzeit sorgten erstmals seit der dritten Minute wieder für eine BG-Führung. Doch sie war nur von kurzer Dauer. Ein Dreier von Wood läutete einen Lauf der Skyliners ein, die auf 49:38 wegzogen.

Und keine Chance mehr für die BG! 15 Zähler betrug der Vorsprung Ende des dritten Viertels, den sich Frankfurt herausgeworfen hatte. Nach Boone schied zu Beginn des vierten Abschnitts auch Little nach seinem 5. Foul aus – der Rest war nur noch Schaulaufen für die Skyliners. Den letzten Korb der Saison markierte ausgerechnet Nesthäkchen Malte Herwig. (gsd)

Von Helmut Anschütz

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