Basketball-Bundesliga: Göttingen vor schwierigen Partien in den kommenden Wochen

Droht der BG eine Talfahrt?

Vollgas für die letzten 13 Bundesligapartien: Alex Ruoff (am Ball) setzt sich gegen Ulms Da’sean Butler (li.) durch. Ruoff und seine Kollegen von der BG Göttingen erwarten in den kommenden Wochen schwierige Partien. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Gegen die „Großen“ tut sich die BG Göttingen in dieser Saison schwer – dabei bleibt es auch nach dem herben 63:94 gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer Ulm. Exakt das gleiche Ergebnis wie im ersten Saisonheimspiel gegen Bayern München. Gegen acht der besser als die Veilchen platzierten Mannschaften setzte es bisher Niederlagen. Ein Ausreißer nach oben, diese unerwarteten „Big points“ wie in der Spielzeit, in der es zwei Siege gegen München gab – sie blieben bislang aus.

Noch stehen die Göttinger (14:22-Zähler) auf dem elften Tabellenplatz. Doch die Konkurrenz rückt nach. Jena (14:24), Bremerhaven (12:22), Würzburg (10:26), Braunschweig (8:30) und selbst Tübingen (6:32) geben sich längst nicht geschlagen. Vor allem Würzburg scheint mit dem neuen Coach Dirk Bauermann im Aufwind, während Jena von Topscorer Marcos Knight „lebt“.

Droht der BG dagegen ein Sinkflug in der Tabelle? Die kommenden Gegner deuten an, dass die Mannschaft von Cheftrainer Johan Roijakkers vor schweren Wochen steht. Die Spiele:

In Gießen: Die 46ers gewannen das Hinspiel 84:74, spielen eine starke Serie. Im Kampf um Playoff-Rang acht können sie sich am Samstag keine Niederlage gegen die BG leisten.

Gegen Oldenburg: Die Baskets siegten im Hinspiel 76:64, haben trotz einer nicht ganz optimalen Saison immer noch sehr viel Potenzial.

Drei Auswärtsspiele in Folge

Dann wird es für die BG richtig hart: Drei Auswärtsspiele in Serie in München (63:94-Pleite), Jena (76:82-Heimniederlage) und Bremerhaven (76:66-Heimsieg) folgen. Die Punktausbeute dürfte sich da in überschaubaren Grenzen bewegen.

Die sich anschließenden Heimspiele sind ebenfalls schwierig: ALBA Berlin (5. Tabellenplatz/28:10 Punkte) und das Überraschungs-Team medi Bayreuth (4./28:8) streiten sich derzeit um Playoff-Platz vier, der das Heimrecht im entscheidenden Match garantiert. In Berlin verlor die BG nur 87:91, in Bayreuth hielten sich die Veilchen beim 76:84 achtbar. Anschließend geht es wieder zweimal auf Auswärtstour nach Frankfurt und Tübingen, gegen die es zwei Siege in der Vorrunde gab.

Wichtig erscheint für die BG, den derzeit noch großen Vorsprung auf den einzigen Abstiegsplatz zu wahren. Aufsteiger Vechta hat erst 2:36-Zähler. Das bedeutet: In den letzten 13 Saisonspielen müsste Rasta mindestens sechs Siege mehr holen als die Veilchen. So ein Polster sollte doch eigentlich für den Göttinger Klassenerhalt reichen. Coach Roijakkers nüchtern: „Solange Tübingen und Vechta verlieren, ist es für uns okay.“ (haz/gsd)

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