Einsatz-Entscheidung erst kurzfristig: Rätsel um die BG-Center

Dribbling durch die Mitte: Göttingens neuer Spielmacher Michael Stockton (am Ball) gegen Oldenburgs Mickey McConnell (links) und Maxime De Zeeuw. Rechts Evan Smotrycz (8). Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Können die Veilchen die von Trainer Johan Roijakkers erwähnten „vielen positiven Sachen“ von der 85:93-Niederlage gegen Oldenburg gewinnbringend beim ersten Auswärtsspiel der neuen Saison in der Basketball-Bundesliga bei den Fraport Skyliners in Frankfurt einsetzen? Nicht einmal drei Tage nach dem Auftakt gegen den Niedersachsen-Rivalen müssen der gegen die Baskets starke neue Kapitän Michael Stockton & Co. in der Fraport-Arena schon wieder auf das Parkett.

Göttingen. Können die Veilchen die von Trainer Johan Roijakkers erwähnten „vielen positiven Sachen“ von der 85:93-Niederlage gegen Oldenburg gewinnbringend beim ersten Auswärtsspiel der neuen Saison in der Basketball-Bundesliga bei den Fraport Skyliners in Frankfurt einsetzen? Nicht einmal drei Tage nach dem Auftakt gegen den Niedersachsen-Rivalen müssen der gegen die Baskets starke neue Kapitän Michael Stockton & Co. in der Fraport-Arena schon wieder auf das Parkett.

Trotz viel Lob von außen blieb Roijakkers nach dem ersten Spiel kritisch. Wie man Basketball in Göttingen spiele, müssten die meisten neuen Spieler noch lernen. Damit meinte der Niederländer vor allem die jüngeren neuen Akteure, nahm „alte Hasen“ wie Stockton und Brion Rush davon aus.

Kurzfristige Entscheidung

Gespannt darf man sein, ob Darius Carter und Dennis Kramer einsatzfähig sind. Alle BGer verwiesen nach dem Oldenburg-Spiel darauf, dass der Ausfall der beiden Center („Fünfer“) ein großer Nachteil gewesen sei. Roijakkers wiederholte, dass bei Kramer einem Einsatz nichts im Wege gestanden hätte. Mit Carter fehlte der BG besonders das physische Element. Seine Energie wäre sicher ein wichtiger Faktor gegen die abwehrstarken Hessen. Ob das Duo spielt, „entscheidet sich vor dem Spiel“, sagte Roijakkers am Montag.

Das Team des langjährigen kanadischen Trainers Gordon Herbert gewann das Auftaktmatch in Jena 82:70, obwohl er nur acht Spieler zur Verfügung hatte, weil unter anderem Nachwuchsmann Niklas Kiel wegen einer Gehirnerschütterung ausgefallen war und auch am Dienstag fraglich ist.

Geprägt wird das Frankfurter Spiel weiter von Urgestein Quantez Robertson, der in Jena 39:06 Minuten spielte. Herberts Landsmann Philipp Scrubb kam auf 21 Punkte, der neuseeländische Neuzugang Tai Webster auf 15. Mike Morrison und der Finne Shawn Huff zählen zu Frankfurts erfahrenen Erstligaakteuren, zu den Riesen-Talenten gehören Isaac Bonga und Richard Freudenberg. Sie gelten als aussichtsreichste Spieler in Deutschland. „Die Frankfurter haben eine gute Mischung aus talentierten und erfahrenen Spielern, die mit jeder Woche, die sie zusammen sind, besser werden“, sagt BG-Coach Roijakkers.

„Die BG muss sich noch in der Abwehr verbessern“, meinte Ex-Spieler Dominik Bahiense de Mello nach dem Oldenburg-Spiel. „Aggressiver verteidigen – das müssen wir länger gut machen“, schloss sich Neuzugang Stephan Haukohl an. „Wir müssen noch mehr kämpfen“, meinte der weiterverpflichtete Leon Williams.

Eine Überraschung in Form eines Erfolgs in Frankfurt wäre auch mit Blick auf die nächsten Partien wünschenswert. Am Samstag kommt München, dann geht’s gegen Berlin und in Ulm weiter. Härter geht’s nimmer... (haz/gsd)

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