Basketball Bundesliga

Erst Bayern, dann Berlin: Zwei Topspiele in Folge für die BG Göttingen

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Freude pur bei den Veilchen: Göttingens Serbe Mihajlo Andric (13) führt die Feier-Gesellschaft nach dem Sieg gegen Bremerhaven mit geballten Fäusten an. Übrigens: Im weißen Dress gewann die BG zuletzt zweimal. 

Göttingen – „Doppel-Kracher“ für die BG Göttingen! Am Dienstag (20.30 Uhr) hat der südniedersächsische Basketball-Bundesligist erst den großen FC Bayern München zu Gast, ehe am Samstag (18 Uhr) ALBA Berlin in der S-Arena gastiert.

Zwei Partien, in denen das Team von Trainer Johan Roijakkers überhaupt nichts zu verlieren hat, sondern nur gewinnen kann. Übrigens: Das Berlin-Match ist für fünf lange Wochen das letzte Heimspiel der BG, die erst am 3. März wieder zuhause gegen das Überraschungsteam Vechta antritt.

Die Bayern kommen zum Abschluss der Erstliga-Vorrunde mit 15 Siegen in 15 Spielen zu den Veilchen. Nachdem sie vom aktuellen Endspiel-Teilnehmer ALBA Berlin aus dem BBL-Pokal eliminiert wurden, kann sich die Mannschaft von Coach Dejan Radonjic voll auf die Bundesliga und die Euroleague konzentrieren. Was sie als ungeschlagener Tabellenführer auch eindrucksvoll unter Beweis stellt. Weil die Bayern am Sonntag im Pokal nicht spielten, kommen sie ausgeruht nach Göttingen.

Münchens Meister-Riege stellt derzeit das „Who ist Who“ des deutschen Basketballs dar. Als Aushängeschild fungiert der NBA-erprobte Derrick Williams, der der Fixpunkt in dieser Saison ist. Der neue finnische Dreier-Spezialist Petteri Koponen, Bradon Hobbs, Vladimir Lucic, Stefan Jovic, der nachverpflichtete Nemanja Dangubic, außerdem die deutschen Nationalspieler Maodo Lo und Danilo Barthel – die Bayern sind nur so gespickt mit erstklassigem Personal. Klar, dass sie auch in den Statistiken herausragend platziert sind. Die große Stärke des FCB ist die Ausgeglichenheit des Teams.

Interessant: Göttingen ist für die Bayern, mit 53 Prozent Trefferquote BBL-Spitze, nur die Zwischenstation zwischen zwei Moskau-Auftritten in der Euroleague. Am vergangenen Donnerstag stand der FCB beim dreimaligen Euroleague-Champion ZSKA vor einer Sensation, verlor letztlich aber doch noch 70:77. Am nächsten Freitag muss München dann erneut in der russischen Hauptstadt bei Khimki Moskau antreten.

Veilchen-Coach Roijakkers kann das München-Spiel ohne Druck angehen. Die beiden Siege gegen Bremerhaven (85:79) und das unerwartet ebenso deutliche wie souveräne 104:85 in Gießen hat die größte Gefahr im Kampf um den Klassenerhalt zumindest vorübergehend etwas abklingen lassen. Nach dem Sieg in Gießen hatte Roijakkers zwei Tage frei gegeben, ebenso auch am vergangenen Donnerstag, ehe seine übliche Vier-Tage-Vorbereitung auf den nächsten Gegner begann.  haz/gsd

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