Basketball-Bundesliga Männer

Ex-Nationalspieler Frank über die BG Göttingen: Tolles Team auf dem Platz

Jubel-Truppe! Jake Toolson (von links) , Marios Giotis, Harper Kamp (18), Mathis Mönninghoff (17), dahinter der blonde Philipp Hartwich, Haris Hujic, Stephen Brown (beide verdeckt) und Kamar Baldwin feiern das 91:90 gegen den MBC.
+
Jubel-Truppe! Jake Toolson (von links) , Marios Giotis, Harper Kamp (18), Mathis Mönninghoff (17), dahinter der blonde Philipp Hartwich, Haris Hujic, Stephen Brown (beide verdeckt) und Kamar Baldwin feiern das 91:90 gegen den MBC.

Er ist einer der bekanntesten Basketball-Söhne der Stadt: Ulrich „Ulli“ Frank, inzwischen 58, ist eine Göttinger Basketball-Legende, ist mit dem ASC 46 Göttingen unter Trainer Terry Schofield 1983 und 1984 deutscher Meister und auch noch zwei Mal Pokalsieger geworden.

Göttingen - Nach einem Intermezzo in Bamberg spielte Frank von 1991 bis 1999 noch bei der BG 74 Göttingen. Als wir ihn in Bamberg erreichen, wo er sich gerade mit Dirk Nowitzki-Mentor Holger Geschwindner trifft, hat der Ex-Meisterspieler ein dickes Lob für die BG Göttingen parat – aktueller Überraschungs-Tabellendritter der Bundesliga.

. Die Experten-Meinung: „Das ist mega-positiv gerade in dieser Zeit“, sagt Ulli Frank – und es sprudelt ihm eine Wertschätzung nach der anderen heraus. „Bei den BG scheinen sie alles richtig zu machen. Dieses Team-Ding im Kollektiv, das macht Spaß. Das ist eine eingeschworene Gemeinschaft, man sieht das Gemeinschafts-Gefühl. Auch der Trainer macht seine Sachen, ein guter Job. Da ist ein tolles Team auf dem Platz, das etwas bewegt. Darüber bin ich glücklich!“ Mehr Lob geht eigentlich kaum noch. Ulli Franks Eloge dürfte durchaus von Gewicht sein.

. Die Chef-Meinung: Die Klub-eigenen Huldigungen für die Veilchen fallen ähnlich aus. „Wir haben gegen den MBC eine schwieriges Spiel gewonnen“, fasste BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen nach dem glücklichen 91:90 zusammen. „Wir hätten uns aber auch nicht beschweren dürfen, wenn wir verloren hätten – wir haben viel zu viele Fehler gemacht.“ Dennoch hat das Team von Coach Roel Moors in der „Crunch Time“ die Nerven behalten. Und Glück gehabt, dass der letzte Wurf vom MBCer Rebic das Ziel verfehlte. Wobei sich einmal mehr auch dieses unerklärliche Sport-Phänomen bestätigte: Wenn man oben in der Tabelle steht, geht er nicht rein – wenn man unten steht, wohl schon.

. Die Bayern-Mithilfe: Platz drei hing am Sonntagabend auch vom Spiel Alba Berlin gegen Bayern München ab. Hätten die Albatrosse gewonnen, hätten sie die BG vom dritten Rang verdrängt. Durch Bayerns Sieg (80:73) blieb die Reihenfolge so, wie sie sich am Samstagabend ergeben hatte.

. Der Ausblick: Mit dem zweiten Heimspiel in Folge am kommenden Samstag um 18 Uhr gegen die Merlins Crailsheim haben die Veilchen die nächste Chance, ihr Punktekonto weiter auszubauen. Danach stehen dann allerdings drei knifflige Auswärtsaufgaben im Spielplan: Zunächst in Chemnitz (22. Dezember), danach in Würzburg (27. Dezember) und dann zum Jahresabschluss in Ulm (30. Dezember), ehe 2022 mit dem Heim-Derby gegen Braunschweig beginnt (2. Januar). Zu allen drei Auswärtsspielen hat der BG-Fanklub Veilchen-Power seine teils geplanten Touren abgesagt.

Übrigens : Erfolg macht sexy! Coach Moors war jetzt auch erstmals im MagentaSport-Podcast bei Michael Körner und Sebastian Ulrich.  (Helmut Anschütz/gsd)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.