Ex-Veilchen Mönninghoff: Mit Tübingen heiß auf Sieg gegen BG

So kennen ihn die BG-Fans: Göttingens Mathis Mönninghoff (am Ball) zieht gegen Bayerns Deon Thompson (rechts) mit viel Einsatz zum Korb. Eine Szene aus dem Januar 2016. Foto: nh

Göttingen. Elf Spiele, elf Niederlagen – das ist die bisher ernüchternde Bilanz der Walter Tigers Tübingen. Mittendrin im Team der Schwaben ist Mathis Mönninghoff. Vergangene Saison spielte der zwei Meter große blonde Schlaks noch für die BG Göttingen, am kommenden Samstag (20.30 Uhr) tritt der 25-Jährige mit seinem neuen Klub gegen seinen vorherigen aus Südniedersachsen an. Für die Göttinger geht damit die Serie mit Klubs, bei denen Ex-BGer spielen, weiter. Am vergangene Sonntag traf die Mannschaft von Trainer Johan Roijakkers in Ludwigsburg auf Coach John Patrick und Adam Waleskowski.

Die Frage der Fragen: Hat sich Mönninghoff mit dem Wechsel von Göttingen nach Tübingen einen Gefallen getan? Mit den Veilchen ist der aus Ibbenbüren stammende Mönninghoff Elfter geworden. In der Unistadt Tübingen fehlt nun eindeutig der sportliche Erfolg. Mönninghoff hat zwar 18:35 Minuten Einsatzzeit pro Spiel, kommt aber nur auf 3,8 Punkte im Schnitt.

Neuer Trainer, neuer Schwung

„Es ist keine einfache Situation, das ist schon bitter“, sagt Mathis Mönninghoff im HNA-Gespräch zur Lage der Tigers. Die lange Niederlagen-Serie hat inzwischen auch Tyron McCoy den Job gekostet. Nach zehn Pleiten war für den ehemaligen Quakenbrücker Trainer Schluss. Am vergangenen Freitag coachte bereits Mathias Fischer die Tigers, der einst bei den Telekom Baskets Bonn war. Zusammen übrigens mit Tübingens Urgestein Aleksandar Nadjfeji (41), der noch mit Ende 30 auf dem Parkett stand.

„Durch den neuen Trainer haben wir neuen Schwung“, sagt Mönninghoff. „Wir sind heiß auf den ersten Sieg. Auch wenn es ausgerechnet gegen die BG ist – das wäre optimal und super-motivierend.“ Man wisse, so der auf der Tübinger Seite der BBL-Homepage als Shooting Guard gelistete Westfale, gar nicht mehr, wie sich Siege anfühlen. „Deshalb gönne ich uns und dem Trainer den ersten Sieg.“

Eine schlüssige Antwort, wie es zu diesem fatalen Fehlstart der Schwaben gekommen ist, hat auch Mönninghoff nicht. „Ich will aber nicht mehr nach hinten sehen. Die Saison ist noch lang, es ist noch nichts entschieden.“ Mit einem Sieg sei man wieder an den vor Tübingen platzierten Teams Gotha und Bremerhaven wieder dran.

Wo liegt das Problem der Tigers? Mönninghoff: „In den vierten Vierteln. 30 Minuten spielen wir meistens gut. So hätten wir auch gegen Gotha oder zuletzt in Bremerhaven gewinnen können, ja sogar gegen Ulm oder München.“ Die Statistik belegt es: Die Tigers gewannen in zehn Spielen nur zweimal das letzte Viertel. Mönninghoff: „Der Gegner scort, wir nicht.“ Und was macht die BG? (gsd/nh)

Von Helmut Anschütz

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