Unter den Körben: Jordan bleibt zum Saisonschluss / Moderator Körner diesmal Glücksbringer

Fans schunkeln: „Gott, Götter, Göttingen“

Phantasievoll: Die BG-Fans drücken auf einem Transparent deutlich aus, was das Veilchen-Team für sie bedeutet. Absolute Feierlaune war angesagt.

Die erste gute Nachricht kam schon vor dem Spiel: Antoine Jordan bleibt nun doch bis zum Saisonschluss bei den Veilchen. Am Freitag kam die Zustimmung von der Basketball-Bundesliga GmbH aus Köln. Von ihr muss sich die BG alle Verpflichtungen genehmigen lassen, nachdem vor kurzem gut 200 000 Euro Schulden bekannt wurden.

Mit großem Aufgebot war der neue Topsponsor Sartorius in der Lokhalle. An der Spitze Dr. Joachim Kreuzburg, der von BG-Chef Marc Franz ein Trikot unter Glas als Spieltags-Sponsor überreicht bekam.

Zum ersten Mal in dieser Saison war „Sport1“ in der „Lokhölle“, übertrug den Knüller gegen Bamberg live. Am Mikrofon saßen diesmal Michael Körner und Stephan Baeck. Körner war zuletzt Ende vergangener Saison im fünften Play-off gegen Bremerhaven da. Damals verloren die Göttinger in letzter Sekunde. Diesmal brachte der Sport1-Kommentator den BGern aber mehr Glück. In der Halbzeit mussten BG-Boss Franz und Bambergs Manager Wolfgang Heider bei einem Interview Rede und Antwort stehen.

Die Fans der Veilchen haben ja immer wieder gute Ideen. Diesmal hielten sie ein Pappschild in die Sport 1-Kameras, das geradezu überirdische Kräfte beschwor: „Gott, Götter, Göttingen“. Dass am Ende nach diesem Sieg so überschwänglich gejubelt und geschunkelt wurde wie noch nie in dieser Serie, lag auf der Hand. Übrigens: Schon vor dem ersten Sprungball sangen sie von künftigen Zeiten: „Europapokal, Europapokal“. Am 23. März kommt Benetton Treviso zum ersten der beiden Viertefinalspiele in die Lokhalle. Die ersten Tickets gab’s schon nach dem Bamberg-Match zu kaufen.

Ein besonderer Gast war einmal wieder Wilbert Olinde. Im VIP-Raum, in dem es unter anderem „Bamberger Zwiebeln“ und „fränkische Rauchbierhaxe“ gab, kam der Basketball-Held von Ex-Meister ASC 46 mit vielen alten Bekannten ins Gespräch.

Was war das denn? Vor jedem Einsatz auf dem Spielfeld cremte sich Bambergs Reyshawn Terry die Hände ein. Mehr als neun Punkte kamen aber mit dem „Klebstoff“ nicht zustande. (gsd)

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