2. Basketball-Bundesliga: Das Form-Barometer der BG Göttingen lässt hoffen

Das Fazit der Vorbereitung

Ziemliches Hand-Gemenge: BG-Neuzugang Jermaine Mallett (weißer Dress) wurschtelt sich im Test gegen Landstede Basketbal Zwolle gegen zwei Holländer durch. Foto: Jelinek

Göttingen. Die „Pre-Season“, die Vorbereitungszeit ist (fast) vorbei – jetzt fiebern Team, Trainer und Fans dem ersten Punktspiel der BG Göttingen am kommenden Samstag (18 Uhr) bei den BasCats Cuxhaven entgegen. „Ich kann es kaum erwarten“, ist zum Beispiel Alex Ruoff schon „ganz aufgeregt“.

Was hat die rund viereinhalbwöchige Vorbereitungsphase nun gebracht, welche Erkenntnisse konnte Coach Johan Roijakkers gewinnen? Sein Team habe natürlich einige Schritt nach vorn gemacht, sagt der Holländer. „Zu Anfang spielen die Spieler mit ihrem vorhandenen Basketball-Instinkt, nach zwei Wochen nehmen sie die neuen Systeme auf“, sagt Roijakkers. Diese Systeme werden immer und immer wieder trainiert, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Logisch: Mit der zeit soll(t)en sie immer besser werden.

Dann verblüfft der BG-Coach doch eher: „Am Anfang werden wir nicht so stark sein wie in der vergangenen Saison“, tut Roijakkers kund. Das liege daran, dass Spieler wie Akeem Vargas (zu Alba Berlin), Sullivan Phillips oder Paul Guede nicht so einfach zu ersetzen seien. „Wir sind jetzt aber tiefer besetzt“, sagt der Trainer. Ob auch besser, müsse sich aber erst zeigen.

Die positiven Aspekte überwiegen aber. So sagt Roijakkers:

„Wir können schon gut zusammenspielen.“

„Wir haben gute Dreier-Werfer.“

„Wir haben viel bessere Freiwurf-Schützen. “ (Was gegenüber der vergangenen Serie aber auch nicht so schwierig sei...). Roijakkers: „Wir wollen diese Saison nicht am Anfang stark sein, sondern am Ende zu den Playoffs.“

Weiter Sorgen um Livas

Mit den vier neuen Amerikanern Ruoff, David Godbold, Jermaine Mallett und Harper Kamp hat sich die BG mit Sicherheit nicht verschlechtert, sondern eher verbessert. Ruoff hat sich in den wenigen Spielen mit ihm als vielseitiger Vorbereiter und Vollstrecker erwiesen. Kamp übertrifft Michael Wenzl als sehr beweglicher Center bei weitem und Godbold sowie Mallett brauchen sich hinter den abgewanderten Guede, Harris und Philipps nicht zu verstecken. Und an Bobby Davis, der Nick Livas ersetzt, weiß Roijakkers, was er hat. „Bobby ist in viel besserer Form als letzte Saison. Da bin ich optimistisch“, sagt der BG-Coach. Ein Problem bleibt Livas’ Verletzung. Roijakkers: „Er hat wieder mittrainiert, hatte aber erneut Schmerzen. Das bleibt schwierig.“

Eindeutig verbessert haben sich die Veilchen auf den Deutschen-Positionen. Die Mühe der vergangenen Serie, die immer geforderten zwei Deutschen auf dem Parkett zu haben, dürfte Roijakkers jetzt nicht mehr haben. Marc Liyanage, Marco Grimaldi, Dominik Spohr, Jermain Raffington und Jeremy Dunbar sind fünf gute Optionen. Das wird sich mit Sicherheit positiv bemerkbar machen. Am besten schon am kommenden Samstag beim Meisterschafts-Start in Cuxhaven. (haz/gsd-nh)

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