Februar und März für BG entscheidend: Rettung mit zehn Siegen?

Sie müssen ein verschworener Haufen sein! Die Veilchen bei der Einschwörung auf ein Spiel. Ohne hundertprozentigen mannschaftlichen Zusammenhalt wird es im Kampf gegen den Abstieg nicht gehen. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Seit Dienstag und noch bis zum Wochenende bereitet sich Basketball-Bundesligist BG Göttingen während der ungewöhnlichen dreiwöchigen Spielpause im Trainingslager in Rotenburg/Fulda auf die restlichen 16 Spiele in der Rückrunde vor.

Da Trainer Johan Roijakkers kurzfristig keinen Testspielgegner fand, stehen täglich zwei Einheiten auf dem Programm. Damit es mit dem Klassenerhalt klappt! Zehn Siege dürften dazu nötig sein. In den vergangenen Jahren schwankte deren Anzahl zwischen neun und zwölf. Bedeutet: Die BG müsste noch sechsmal gewinnen. Kein leichtes Unterfangen, wie unsere Auflistung zeigt:

Darauf kommt es an

Telekom Baskets Bonn (A): Gegen Bonn (nächster Auswärtsgegner am 6. Februar) gab es am 28. November den ersten Heimsieg (75:68). Trainer Mathias Fischer „wurde gegangen“, neu sind Nachfolger Carsten Pohl und die Spieler Sean Marshall und 125-Kilo-Hüne Yancy Gates.

Crailsheim Merlins (A): Der zweite Auswärtsgegner (10.2.) in den ersten vier Spielen in nur elf Tagen. Gegen die „Zauberer“ gab’s den zweiten Heimsieg (79:70).

medi Bayreuth (H): Am 30.12. gab’s bei den Oberfranken bittere „Medizin“: 70:85-Pleite. Roijakkers ließ seine Amis draußen brummen, danach Trennung von Shane Edwards.

Mitteldeutscher BC (H): In Weißenfels gab’s am dritten Spieltag den ersten Saisonsieg (99:85). Der bei der BG von den Ärzten aussortierte Marcus Hatten punktet fleißig.

Walters Tigers Tübingen (H): Bei den Schwaben gab es zum Saisonstart ein 56:98-Debakel. Dies lässt sich auch mit einem Rückspielsieg nicht aufholen – direkter Vergleich futsch! Zweithöchste Erstliga-Pleite. 43-Punkte-Sieg am 19. März? Utopisch!

Eisbären Bremerhaven (A): Hohe 77:99-Heim-Pleite, auch hier ist der direkte Vergleich weg. Ganz bitter.

Da geht nichts

Bayern München (H): Übernächster Heimgegner am 16.2. Gegen Coach Pesic’ Team ist nichts drin. Peinliche 41-Punkte-Reibe (73:114) im Audi-Dome. Dritthöchste Liga-Niederlage.

Alba Berlin (A): Nicht minder deutlich (63:88) war seinerzeit die Schlappe beim ersten Spiel in der Lokhalle gegen die Albatrosse. Die BGer werden nochmal die „Eskapaden“ von Coach Obradovic bestaunen. Mehr nicht.

Skyliners Frankfurt (A): Auch gegen das Team aus der Finanz-Metropole wird die BG kaum gute Aktien haben.

da wird’s schwierig, aber nicht unmöglich

MHP Riesen Ludwigsburg (H): Hat Riesen-Coach John Patrick Mitleid mit seiner Göttinger Heimat? Kaum anzunehmen. Die Schwaben tauschten Spieler aus wie andere ihre Unterhosen.

EWE Baskets Oldenburg (H): Schützenhilfe (1) vom Niedersachsen-Rivalen? Die „Donnervögel“ um Spielmacher Chris Kramer brauchen die Punkte für die Playoffs. Kann die BG sie vielleicht doch im eigenen Käfig behalten?

Löwen Braunschweig (A): Schützenhilfe (2) vom Niedersachsen-Nachbarn? Der österreichische Löwen-Dompteur Raoul Korner will endlich wieder mal in die Playoffs. Die BG wird wohl nur auf der Tribüne gewinnen mit seinen vielen Fans, die am 16. April für Heimspiel-Atmosphäre in der VW-Halle sorgen werden.

ratiopharm Ulm (H): Dumm für die BG, dass Raymar Morgan inzwischen für ratiopharm trifft und trifft – sorgt für Veilchen-Kopfschmerzen.

Phoenix Hagen (A): Kommt die BG in Dominik Spohrs Heimat wie Phönix aus der Asche? Bei den „Feuervögeln“ müssen die Veilchen auf jeden Fall brennen!

Gießen 46ers (A): Das wäre ja zum Schießen, wenn die BG in Gießen siegen würde. Die Sechsundvierziger können auch nicht mit ihren Punkten (Dennis) Wucher(er)n.

s. Oliver Baskets Würzburg (H): Ist im letzten Saisonspiel am 1. Mai alles vorbei? Die Franken sollten sich warm anziehen, die BG wird alles versuchen. (gsd/nh)

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