Basketball Pokal-Endrunde: Heute Halbfinale in München gegen Berlin

Finaleinzug: BG Göttingen spielt um 70 000 Euro

Rasant nach vorn: BG-Spielmacher Deishuan Booker (links) bei der 75:86-Heimniederlage im Punktspiel gegen Berlins Malte Delow und Ben Lammers.
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Rasant nach vorn: BG-Spielmacher Deishuan Booker (links) bei der 75:86-Heimniederlage im Punktspiel gegen Berlins Malte Delow und Ben Lammers.

Wenn die BG Göttingen am Samstag um 19.30 Uhr im zweiten Halbfinale des Pokal-Endrundenturniers in München gegen Alba Berlin antritt, geht es – wie könnte es im Profisport anders sein – auch ums Geld.

Göttingen – Der Einzug ins Finale würde den Veilchen auch finanziell nicht unerheblich zugutekommen, er würde ihnen mit 70 000 Euro versüßt. Und der neue oder alte Titelträger (wenn Berlin ihn mit dem elften Pokalgewinn verteidigen würde) erhält noch mal 70 000 Euro obendrauf.

Nicht schlecht war für die Veilchen auch die bisherige Pokaleinnahme. Als Sieger der Vorrunden-Gruppe B im Oktober 2020 in Vechta erhielten sie bereits 70 000 Euro für Platz eins plus 10 000 Euro für Extra-Auslagen (Hotel, Bus usw.).

Unterdessen hat Alba Berlins Geschäftsführer Marco Baldi sein Team vor der BG gewarnt, das Halbfinale nicht als Spaziergang einzustufen: „Wir müssen uns super warm anziehen.“ Man wisse nie, welcher Spieler diesmal explodiere. Sieht Meinertshagen genauso: „Wir haben schon ein paar Spieler, die explodieren können.“

Immerhin hat die BG bereits BBL-Bestmarken in dieser Saison gesetzt: 69 Punkte zur Halbzeit(!) in Vechta, 38 Punkte von Rihards Lomazs gegen Bonn.

Mitten hinein in die Vorbereitungen auf die Pokal-Endrunde kam für die BG auch die Erstellung des Lizenz-Antrages für die 13. Saison in der 1. Liga. Geschäftsführer Frank Meinertshagen musste neben der aktuellen Arbeit auch die Unterlagen für das Lizenzierungsverfahren zusammenstellen. Eine Sorge war er dabei zumindest los: „Dass wir den Klassenerhalt geschafft haben, erspart mir die Arbeit für einen Antrag in der ProA.“ Für die 2. Liga ist noch ein schriftlicher Antrag nötig, in der Bundesliga erfolgt der Antrag bereits in digitaler Form.  (Helmut Anschütz/gsd)

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