Basketball-Bundesliga Frauen: BG 74 Göttingen am Sonntag gegen den TV Saarlouis mit Ex-Trainer Paar

Flasarova zurück – nur ein Gerücht?

Er hat alles im Blick: Der damalige Veilchen-Trainer Hermann Paar mit Jennifer Crowder (links) und Katarina Flasarova am 1. November 2015. Am Sonntag kommt er mit Saarlouis zur BG 74. Foto: zje/gsd

Göttingen. Bei den BG-Männern gab es gerade die Rückkehr von Harper Kamp, der den verletzten Darius Carter ersetzen soll. Folgt jetzt eine ähnliche Aktion auch bei den BG-Frauen? Aus gut informierten Kreisen gab es Andeutungen, dass Katarina Flasarova von den ChemCats Chemnitz nach Göttingen zurückkommen soll. Angeblich habe sie in der sächsischen Stadt bereits ihre Koffer gepackt. Alles nur ein Gerücht?

Von der Geschäftsführung der BG-Ladies gibt es noch keine Namen zu einer Verstärkung, die allerdings auf jeden Fall kommen soll. „Erst wenn alles in Sack und Tüten ist“, sagt Geschäftsführer Richard Crowder. Eventuell soll aber noch diese Woche eine neue Spielerin bekannt gegeben werden. Dass sie aber am Sonntag (16 Uhr) gegen die TV Saarlouis Royals aufläuft, ist unwahrscheinlich.

Nur drei Siege für Royals

Zurück kommt am Sonntag erst einmal ein anderer: Hermann Paar, der inzwischen die Saarländerinnen coacht und 2015/16 eine Saison lang die BG-Ladies führte. Aus privaten Gründen ging er aber wieder zurück ins Saarland. Allerdings läuft es bei den „Königlichen“ nicht nach Wunsch. Der TVS ist Neunter mit drei Siegen und sechs Niederlagen. „Es gab einige Umstellungen, einige Spielerinnen gingen weg und wurden nicht ersetzt“, sagt Paar, der seit Sommer gleichzeitig auch Trainer der deutschen Frauen-Nationalmannschaft ist. Paar: „Das ist aber kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken.“

Der 63-Jährige: „Ich freue mich jetzt auf Göttingen, die Fans und die Halle. Ich war immer gern da – es war eine schöne Zeit.“ Nette Worte, doch auf derlei Sentimentalitäten können die BGerinnen um Coach Giannis Koukos keine Rücksicht nehmen.

Göttingens Trainer hat Mayka Pilz und Lea Nguyen, weil das WNBL-Team an diesem Wochenende nicht spielt, wieder im Team. Nach dem ersten Auswärtssieg in Chemnitz können sie diese zwei Zähler mit dem eventuell zweiten Heimerfolg jetzt vergolden. „Das wäre ein mega-wichtiger Sieg“, sagt Crowder. „Nach dem Sieg in Chemnitz waren alle glücklich. Am Donnerstag war frei wegen Thanksgiving, da haben alle gekocht und gegessen.“

Vielleicht gerade die richtige Stärkung für das Match gegen Saarlouis, das derzeit auch nur acht gesunde Spielerinnen habe, betont Paar. So verließ die Estin Maaja Bratko den Klub, US-Girl Shalethia Springfield verletzte sich, während ihre Landsfrau Angela Tisdale spielt und Paar beim Coachen hilft. Die Lettin Sabine Niedola erzielte zuletzt 32 Punkte beim 80:68-Sieg gegen Halle, im Schnitt kommt sie auf starke 22 pro Spiel. Damit ist sie Nummer eins der DBBL! (gsd)

Von Helmut Anschütz

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